Null Bock auf Spital

22. Februar 2012 12:35; Akt: 22.02.2012 13:30 Print

Der Schwede will zurück ins kalte AutoDer Schwede will zurück ins kalte Auto

Zwei Monate hungern in seinem stinkenden und zugefrorenen Jeep Cherokee waren Peter Skyllberg offenbar nicht genug. Noch im Spitalbett denkt der «kalte Schwede» an die Rückkehr.

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Zwei lange Monate soll der 44-jährige Schwede in seinem Auto verbracht haben. Er hatte keine Nahrung und die Temperaturen waren weit unter dem Gefrierpunkt. Nur der medizinischen Hilfe, die er derzeit geniesst, hat es Peter Skyllberg zu verdanken, dass er überhaupt noch lebt.

Aber will er das überhaupt noch – leben? Die Aussagen der Polizei und der zwei Schneemobilfahrer, die den Mann im verschneiten Wald bei Umeå gefunden haben, lassen Zweifel daran aufkommen. Demnach wollte Skyllberg gar nicht aus dem Auto aussteigen.

«Ich will hier überwintern»

«Ich fragte ihn: ‹Warum wollen Sie hier bleiben?›», beschreibt Polizist Andreas Gidlund seine Begegnung mit dem «kalten Schweden» dem britischen Telegraph. «Und der Typ sagte: ‹Ich will hier überwintern. Ich dachte, es sei eine gute Idee.›»

Gidlund, der als erster Polizist vor Ort war, erzählt weiter: «Wir öffneten die Auto-Türe und hatten den Eindruck, dass er klar im Kopf war. Er sprach verständlich. Wir mussten ihn dann überzeugen, ins Spital zu gehen.» Skyllberg sei extrem abgemagert und dehydriert gewesen. Seine Arme waren sehr dünn. Laufen konnte er nicht mehr.

Im Auto habe es grauenhaft gestunken, erzählt Gidlund weiter. Überall in Skyllbergs Jeep Cherokee seien Nastücher herumgelegen. Auch extragrosse Windeln, Toilettenpapier, eine Kühlbox, eine Thermoskanne, ein Akku und ein Skianzug lagen herum. Spuren von Drogen und Alkohol gab es keine. Erstaunt habe Gidland jedoch, dass Skyllberg den warmen Anzug nicht anhatte.

«Ich werde versuchen, zurück in mein Auto zu kommen»

Offenbar hat Skyllberg sein Auto also gar nicht verlassen wollen. Die Seitenscheiben waren vom Schnee befreit, die Fenster wurden mehrmals geöffnet. Dies bestätigen auch die beiden Schneemobilfahrer. Sie wollten Skyllberg aus dem Wagen holen, doch dieser weigerte sich. Daraufhin riefen sie die Polizei.

Und der «kalte Schwede» plant bereits die Rückkehr in sein Auto. Dem Polizisten Gidlund sagt er bei dessen Spitalbesuch: «Ich werde versuchen, zurück in mein Auto zu kommen.»


(Die Schneemobilfahrer mit ihrem Fund. Video: Euronews/YouTube)

(aeg)

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  • L-X+ am 22.02.2012 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Offenbar hat der Mann Probleme...

    ... und will von ihnen fliehen. So wurde er verlassen und in seiner Wohnung türmen sich die unbezahlten Rechnungen. Statt ihn sterben zu lassen kann man wenigstens versuchen, ihm dabei zu helfen, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Wenn er dann immer noch sterben will... bittesehr!

  • Richi Poor am 22.02.2012 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    Er braucht Hilfe

    Von der Bezugsperson verlassen, einen Schuldenberg am Hals. Der Mann ist auf einem Tiefpunkt angekommen. Hoffentlich bekommt er wieder einen Sinn im Leben.

    • Marcel k am 22.02.2012 20:56 Report Diesen Beitrag melden

      Hilfe?

      Ihr Alle braucht Hilfe!!!!!!! Denn Sie wissen nicht was Sie tun! Weniger ist mehr!

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  • Jeep Fan am 22.02.2012 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Only in a Jeep!

    da freut sich FIAT aber....

    • René Linder am 22.02.2012 16:48 Report Diesen Beitrag melden

      Jeep Grand Cherokee Z

      Jep bin ich dafür :-) Jeep FTW :-D Hatte ich auch schon beim ersten Bericht gestaunt dass da ein Jeep steht... habe selber einen.

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