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Neue Havarie droht
08. Januar 2012 00:18; Akt: 08.01.2012 09:49 Print
Die «Rena» bricht auseinander
Den sechs Meter hohen Wellen auf See vor Neuseeland hatte das gestrandete Containerschiff «Rena» nichts mehr entgegenzusetzen: Das Schiff ist in zwei Teile zerbrochen. Jetzt droht eine noch grössere Ölverschmutzung.
Vier schwere Stürme hatten das auf einem Riff vor Neuseeland festsitzende Containerschiff «Rena» bereits schwer beschädigt. Jetzt haben sechs Meter hohe Wellen das Wrack in zwei Teile zerbrochen.
Während das Bug des
«Zurzeit gibt es offenbar keinen grösseren Austritt von Öl, aber in dem derzeit brüchigen Zustand der 'Rena' ist das demnächst wahrscheinlich», sagte ein Einsatzleiter am Astrolabe-Reef, Alex Wijngaarden, am Sonntag. Nach seiner Prognose könnte das erste Öl in der Nacht zum Montag (Ortszeit) an die Küste der Nordinsel gespült werden.
Container verloren
Ölbekämpfungsteams seien aktiviert, um eine Tiere und Pflanzen gefährdende Ölverschmutzung abzuwenden. Von Bord gerissen wurden neben Frachtcontainern auch Bauholz und Säcke mit Milchpulver, die im Laufe des Tages an Strände der Nordinsel gespült werden könnten, hiess es.
Der Frachter verlor bis zu 300 Container, wie die Schifffahrtsbehörde weiter mitteilte. Rund 60 der Container trieben im Meer, der Rest sei vermutlich untergegangen.
Weitere Umweltverschmutzung befürchtet
Experten fürchten jetzt eine neue Umweltverschmutzung, weil sich an Bord des Wracks noch immer Öl sowie mehr als 500 Container befinden. Die «Rena» war am 5. Oktober nur 22 Kilometer vor Tauranga auf ein Riff gelaufen.
360 Tonnen Schweröl liefen ins Meer, ehe Experten die Tanks weitgehend leer pumpen konnten. Es verblieben aber noch etwa 385 Tonnen an Bord.
Mehr als 2000 Seevögel sind seit dem Unglück ölverschmutzt verendet. Das «Rena»-Unglück ist die folgenschwerste Umweltkatastrophe, die Neuseeland bislang erlebt hat.
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Rena bricht/ Video: 3news/YouTube)
(sda/dapd)
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Alle 29 Kommentare






























Genug Zeit gehabt
Die hatten Monate Zeit die Container zu bergen und das Schiff zu bergen, aber nein, warten bis die Katastrophe eintritt. Hier haben viele wohl versagt!
Alles Besserwisser!
Es ist erschreckend, wie viele Kommentare es hier gibt von Personen, welche meinen eine grosse Ahnung zu haben! Ich habe 5 Jahre bei einem Bergunsunternehmen in Deutschland gearbeitet und es ist NICHT so einfach wie es sich viele hier vorstellen!
Vergiss Deinen Oldtimer
an Franz Oberholzer: Unglaublich, es gibt wieder eine enorme Umweltkatastrophe und Sie denken nur an Ihren Oldtimer... hoffe nur sind keine Gefahrengüter auf dem Schiff. . .