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31. August 2009 14:31; Akt: 31.08.2009 15:32 Print
Die Mondsteinfälschung
Stolz zeigt das Rijksmuseum in Amsterdam einen Stein, den die US-Astronauten von ihrem ersten Mondspaziergang heimbrachten. Das jedenfalls dachten die Holländer 40 Jahre lang. Nun flog der Schwindel auf.

Der Stein vom Mond entpuppte sich als Stück Holz. (Bild: HO/RIJKSMUSEUM)
Der Mondfelsen wurde 1969 zum Geschenk für den holländischen Ex-Premierminister Willem Drees. Überreicht wurde das Stück vom damaligen US-Botschafter in den Niederlanden, William Middendorf. Dies weiss die krone.at zu berichten.
Willem Drees (5. Juli 1886 bis 14. Mai 1988 in Den Haag) war zwischen 1948 und 1958 Ministerpräsident von Holland. Er gehörte der sozialdemokratischen Arbeiterpartei (PvdA) an.J. William MiddendorfJohn wurde am 22. September 1924 geboren. Der Republikaner wurde 1969 vom damaligen US-Präsident Richard Nixon zum Botschafter in den Niederlanden berufen. Dort blieb er bis 1973.
Wikipedia
Zum 40-Jahre-Jubiläum des ersten Fluges zum Mond der US-Astronauten Edwin Aldrin, Neil Armstrong und Michael Collins am 20. Juli 1969, wurde das Exponat samt zertifizierter Schenkungstafel im Rijksmuseum offenbar erstmals näher untersucht.
Das ernüchternde Resultat: Der Stein kommt keineswegs vom Mond und ist erst noch gar kein Stein. Beim Stück handelt es sich um versteinertes Holz.
Die Museumssprecherin Xandra van Gelder: «Das Exponat wurde damals mit
Wusste der Botschafter von der Fälschung?
Wer von der Fälschung wusste, ist noch nicht geklärt. Merkwürdig sei aber, dass Drees zum Zeitpunkt, als ihm der frischgebackene US-Botschafter den vermeintlichen Stein übergab, seit mehr als zehn Jahren nicht mehr Premier der Niederlande war.
Von der NASA und US-Politikern wurden damals viele Staaten mit Souvenirs vom Mond beschenkt. Höchste Zeit, die Präsente genauer unter die Lupe zu nehmen.


























