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Strenge Erziehung
08. Februar 2012 16:09; Akt: 08.02.2012 16:33 Print
Eltern schicken Jungen fast nackt in den Schnee
Halb nackt rennt ein vierjähriger Chinese durch das verschneite New York. Er zittert und weint. Doch weil seine Eltern ihn «abhärten» wollen, kennen sie kein Pardon. Das Video hat im Internet für Empörung gesorgt.
Immer wieder bittet der weinende Junge seine Eltern, ihn in die Arme zu nehmen, doch diese bleiben hart (Video: Youtube).
Weil seine chinesischen Eltern ihn «abhärten» wollen, hat ein vierjähriger Junge in New York fast nackt durch den Schnee rennen müssen. Videoaufnahmen des nur mit Unterwäsche und Schuhen bekleideten Jungen sorgten am Mittwoch für Aufruhr im Internet.
«Diese schrecklichen Eltern behaupten, sie machen das für ihren Jungen. Aber in Wirklichkeit wollen sie nur prahlen», schrieb einer der Nutzer. Viele fühlten sich zudem an die «Tigermutter» Amy Chua und die von ihr propagierten harten Erziehungsmassnahmen erinnert.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Vierjährige vor Kälte bibbernd in New York durch den Schnee rennen muss. Weinend und schreiend bittet er seinen Vater immer wieder, ihn in die Arme zu nehmen. Doch dieser lehnt ab und versucht seinen Sohn vielmehr zu zwingen, sich auch noch in den Schnee zu legen.
Ziel: Kind «stark machen»
Die persönliche Assistentin des Vaters sagte der Nachrichtenagentur AFP auf Anfrage, der Vater wolle seinen Sohn durch solche Erziehungsmassnahmen «stark machen».
Die aus der Stadt Nanjing stammende Unternehmer-Familie war über das chinesische Neujahrsfest im Januar in New York, wo der Vater seinen Sohn mit der Aktion ins neue Jahr starten lassen wollte. Das Kind sei im Vorfeld einverstanden gewesen und habe sich zuvor «eine halbe Stunde durch leichtes Joggen» aufgewärmt.
Herausforderungen gewöhnt
Ausserdem sei das Kind derartige Herausforderungen gewöhnt, fügte die Assistentin hinzu: «Mit einem Jahr schwamm er schon in 21 Grad warmen Wasser.» Im Internet wurde der Vater auf den Namen «Adlervater» getauft - in Anspielung auf «Tigermutter» Amy Chua.
Die in den USA lebende Professorin hatte in ihrem Buch «Kampfgesang einer Tigermutter» heftige Diskussionen ausgelöst. Darin beschreibt die Tochter chinesischer Einwanderer die strenge Erziehung ihrer beiden Töchter und kritisiert westliche Eltern als zu lasch.
(sda)
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Alle 30 Kommentare






























So Dumm
Wie krank können Eltern nur sein. Mann muss sich fragen ob diese Mutter und dieser Vater noch bei Sinnen sind. Sicher ist das nicht die einzige Tortur die der Junge durch machen muss. Kann man nur hoffen, dass er als Teenager nie durchdreht.
Abhärtung
Ist doch ok. Solche Sachen habe ich in dem Alter auch schon machen dürfen. Wir haben beim Pool sogar ein Loch ins Eis geschlagen und sind reingehüpft, oder haben uns im Schnee gewälzt. Das härtet ab. Krankheit ist heute ein Fremdwort für mich. Das ist meiner Meinung nach besser als Verhätschelt zu werden.
Gibt's nur bei Chinesen!
Ein Vierjähriger joggt "eine halbe Stunde lang" leicht um sich aufzuwärmen? Und danach rennt er auch noch fast nackt durch verschneite Strassen? Hää?