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Japan bizarr
15. März 2010 11:58; Akt: 15.03.2010 13:37 Print
Heiliges Reh getötet
Rehe werden in Japan als Götterboten verehrt - umso grösser war der Schock, als eines der Tiere mit einer Armbrust erlegt wurde.
Im weltberühmten Nara-Park wurde am Wochenende eines der gesetzlich geschützten Tiere mit einem 52 Zentimeter langen Armbrustpfeil aufgefunden. Das Geschoss habe sich dabei in den Magen gebohrt, wie japanische Medien berichteten. Das Tier wurde betäubt und notoperiert, erlag jedoch seinen Verletzungen.
Im Nara-Park leben rund 1000 Rehe - sie gelten als lebende Nationalschätze.
Wie die Nachrichtenagentur berichtet, ermittelt nun die örtliche Polizei wegen Verstosses gegen das Gesetz zum Schutz kulturellen Eigentums. Es ist nicht das erste Mal, dass die Rehe Ziel von Überfällen wurden. Bereits 2003 wurde eines der Tiere von einem Pfeil getötet. Fünf Jahre später feuerte ein Unbekannter eine Harpune auf ein Tier ab.
Rund 1000 Rehe zählt der Nara-Park in Japans gleichnamiger alter Kaiserstadt, die Tiere gelten als lebende Nationalschätze.


























