Videos vom «Führer»

03. Februar 2012 14:38; Akt: 03.02.2012 14:59 Print

Kim Jong-Unterwegs an der ChilbiKim Jong-Unterwegs an der Chilbi

von Susanne Lüthi - Dass der nordkoreanische Diktator von seinem Vater Kim Jong-Il nicht nur Macht, sondern auch Hobbys geerbt hat, davon zeugen viele Fotos. Nun sind erste Videos von Ausflügen aufgetaucht.

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Ganz entspannt geniesst Kim Jong-Un das Konzert «Family of the General» welches am 2. Mai im Volkstheater der Hauptstadt aufgeführt wird. Gruppenbild mit Diktator am 1. Mai 2012. Auch wenns nicht so aussieht, soll das Foto in einer Maschinenfabrik aufgenommen worden sein. Amüsiert steht Kim an einem Pool. Irgendetwas bringt Kim dabei so sehr zum Lachen, dass er fast aus den Schuhen kippt. Mit einer eleganten Rückwärtsbewegung des rechten Armes kann er das gerade noch verhindern. Staunend betrachtet Nordkoreas Diktator am 30. April 2012 eine Waffe, die ihm an der 26. Militärwissenschafts- und Technologieausstellung gezeigt wird. 80-jährig wird die Armee des Landes, auch dies lässt den Diktator frohlocken. Er besucht am 28. April die Einheit 655. Am gleichen Tag besucht Kim Jong-Un auch noch eine Glasfabrik in Pjöngjang. 100 Tage ist es her seit Kim Jong-Il gestorben ist. Deshalb gedenkt man ihm in Nordkorea am 25. März. Rechts auf dem Bild ist Kim Yong Nam, der Parlamentspräsident und links ... ... ein trauriger Kim Jong-Un. 15. März 2012: Die nordkoreanische People's Army führt vor, der Machthaber Kim Jong-Un beobachtet. Am 22. Februar stattet Kim Jong-Un der 842. Einheit der Armee einen Besuch. Und schaut, was es dort so zu essen gibt. Bevor er aber die Küche inspziert, begrüsst er die Soldaten ... ... und gesellt sich zu ihnen für das obligate Gruppenfoto. Beim Besuch einer Fabrik, welche Kugeln für Sportgewehre herstellt, belässt es Jong-Un am 23. Februar nicht beim Anschauen von Dingen, sondern greift gleich selber zum Schiesseisen. Am 9. Februar 2012 besucht Kim Jong-Un wieder einmal seine Armee, heute gehts zum Command of Large Combined Unit 324. Das «Genie aller Genies» - so wird Jong-Un vom Volk aufgrund seines militärischen Wissens genannt - kontrolliert, was seine Generäle so planen. Unter den wachsamen Augen von Grossvater Kim Il-Sung und Vater Kim Jong-Il, deren Porträts die Bürowand zieren, teilt der frischgebackene Diktator sein angeblich geniales militärisches Wissen mit den greisen Offizieren. Während Kim Jong-Un es vor brachte, stehen am 8. Februar 2012 bereits sage und schreibe 393 Männer und Frauen hinter und neben dem nordkoreanischen Diktator. Sie gehören der Marine-Einheit 790 an. Interessant ist, dass der frischgebackene Herrscher für einmal nicht festgehalten wird. Aber bleich ist er allemal. Am 7. Februar 2012 steht ein weiteres aufregendes Tagesprogramm für Kim Jong-Un auf dem Programm. Er besucht die Marine, genauer die Einheit 158. Von dieser wird er bereits freudig begrüsst. Und schon gehts im Höllentempo ab über das Meer. Das gefällt dem «Grossen Führer»! Am selben Tag erreicht uns dieses Foto. Darauf sieht man, wie Kim Jong-Un mit Militärs des Combined Unit 597 fachsimpelt. Es war ein wahrlich ausgefülltes Tagesprogramm, denn ebenfalls am 7. Februar, so will es die Nachrichtenagentur Nordkoreas, inspiziert Kim Jong-Un den Zmittag der Marine-Einheit 790. Man beachte die frostigen Temperaturen, die augenscheinlich in der Offiziersmesse herrschen: Man kann deutlich den Atem des Mannes ganz links sehen. Am 28. Januar 2012 wird Kim Jong-Un etwas ganz Spezielles geboten. Zusammen mit seiner Entourage ... ... beobachtet er Flugmanöver der Luftwaffen-Einheit 378 seiner Armee. Ja, da scheint etwas zu fliegen. Eine Fallschirmspringerin und ein Fallschirmspringer dürfen sogar mit dem «Grossen Führer» für ein Erinnerungsfoto posieren. Nach der Show wird Kim Jong-Un wieder einmal gut festgehalten. Und auch beim Verlassen des Militärgeländes wird der Diktator gestützt. Weiterhin unklar ist, warum Kim Jong-Un ständig gehalten wird. Hier, von einer unbekannten Frau, besonders fest Hallo, ihr Lieben, hier bin ich wieder! Kim Jong-Un begrüsst am 23. Januar 2012 das neue Mondjahr und ... ... Studenten und Lehrer der Mangyŏngdae-Revolutionsschule in Pjöngjang. Herzlich begrüsst der neue «Grosse Führer» die Schüler und muntert sie auf, ... ... zu essen, was auf den Mensa-Tisch kommt. Im selben Stadtteil der Hauptstadt steht auch das Mangyŏngdae-Revolutionsmuseum. An dieser Stelle soll angeblich Kim Jong-Uns Grossvater, der ehemals «Grosse Führer» Kim Il-Sung, geboren worden sein. Wie überall, wo Kim Jong-Un unterwegs ist, gibt es auch hier interessante Sachen anzugucken: Uniformen etwa oder ... ... gar den Fussboden der Turnhalle. Am 19. Januar 2012 schaut der neue Machthaber Nordkoreas fasziniert Gitarren an. Wo Kim Jong-Un dies tut, ist nicht bekannt. Der «Grosse Führer» ist auch, wie sein Vater Kim Jong-Il vor ihm, Oberbefehlshaber der Koreanischen Volksarmee. Als solcher begutachtet er das Essen der Soldaten, ... ... etwas, das aussieht wie eine Heldenwand, und ... ... die Pritschen im Schlafsaal der 169. Armee-Einheit. Dieses Foto dürfte vor der Kaserne aufgenommen worden sein. Was Kim Jong-Un so zum Lachen bringt, bleibt wohl das Geheimnis der in der Kaserne Anwesenden. Ein Wink - wir wissen nicht, ob zur Begrüssung oder zum Abschied - in Richtung der Soldaten der 169. Einheit der Koreanischen Volksarmee. Am 1. Januar 2012 besucht Kim Jong-Un eine Panzerdivision. Wie es sich für einen Machthaber gehört, geht er vor den Generälen. Kim Jong-Un scheint den Generälen eine wichtige Nachricht einzubläuen. Wie sein Vater ist auch Kim Jong-Un gut darin, Dinge anzuschauen. Kim Jong-Un begutachtet die Verpflegung der Panzerdivision. Wer sich noch einmal ansehen möchte, wie Kim Jong-Il selig Dinge anschaute, kann .

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Schon viele Fotos haben uns gezeigt, wo Kim Jong-Un sich gerne herumführen lässt in seinem Reich. Einige davon waren sehr seltsam, konnte uns doch bislang keine Propaganda-Maschine aus Nordkorea erklären, was es so Spannendes an einem Turnhallenboden oder an einer in unseren Augen hundsgewöhnlichen Gitarre zu entdecken gibt (siehe Bildstrecke oben).

Seltsam sind auch die Widersprüche, die Kim Jong-Un umkreisen. In einem Video, welches zu seinem mutmasslichen Geburtstag am 8. Januar die Welt ausserhalb Nordkoreas erreicht hat, wird der «Grosse Führer» betreffend militärischen Strategien über den Klee gelobt. Bereits im Alter von 16 Jahren habe er seinen ersten Schlachtplan verfasst, statt zu schlafen und zu essen

In Tat und Wahrheit aber, so die Sprecherin von MediaCorp5, einem in Singapur ansässigen TV-Sender, gehe man davon aus, dass Jong-Un überhaupt keine militärischen Erfahrung hat. Und vermutlich auch nicht an diesem Tag Geburtstag.

Ein Teppich aus Mänteln

Und noch etwas sehr Seltsames zeigt das Video: trauernde Nordkoreaner, die während der Beerdigung von Jong-Uns Vater Kim Jong-Il Ende Dezember in eisigster Kälte ihre Mäntel ausziehen und auf den Schnee legen. Warum? Damit der «Geliebte Führer» selig, so er dereinst aus seinem Grab steigen sollte, keine kalten Füsse bekommt, denks.

Kim Jong-Un feiert Geburtstag:
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Kim Jong-Un schaut seiner Luftwaffe zu

Wie bereits in der Bildstrecke oben zu sehen, hat Kim Jong-Un im Januar 2012 eine Einheit seiner Luftwaffe besucht. Nun ist auch noch ein Video eingetrudelt, das diesen grossen Tag des kleinen Dicken dokumentiert:
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Kim Jong-Un besucht eine Militärschule

Laut TV-Sender MediaCorp 5 wissen wir, dass Kim Jong-Un in militärischen Angelegenheiten als «Genie aller Genies» gilt (siehe erstes Video). Doch sollten westliche Quellen, die eine gegenteilige Meinung vertreten, Recht haben, hat der Diktator jeden Grund, eine Militärschule zu besuchen. Entweder zum Lehren oder dann eben zum Lernen. Jedenfalls wird Jong-Un herzlich empfangen:
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  • nicolas wu am 06.02.2012 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Bilder, die die Welt nicht braucht.

    Schade,Nordkorea hätte grosses wirtschaftliches Potenzial und vieles mehr zubieten, aber nicht mit dieser Führung. Aber solange China diesen Staat schützt.......

  • D.R. am 04.02.2012 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Modeberater

    Dem würde ein Modeberater gut tun. Frisur - unterirdisch! Hose? :-)

  • Anna Oberholzer am 04.02.2012 05:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chance 

    Scheint irgendwie doch genieartig oder genial zu sein, so wie ein messias. Bisher machte er eigentlich nichts böses oder dummes. Also geben wir diesem neuen Führer eine Chance, sich zu bewähren als Leader eines Volkes in diesem widrigen Weltzustand.

    • Thomas A. Anderson am 04.02.2012 10:14 Report Diesen Beitrag melden

      Matrix

      ...haben Sie Matrix gesehen? Das Regime in NK beutet das eigene Volk aus wie die Menschen als Baterien im besagten Film. Das Regime hatte und hat KEIN Interesse am Leben oder Überleben der eigenen Bevölkerung ausser als Baterien. Obschon die Bevölkerung seit 2000 mehr als 3-5 Mio geschrumpft ist (?!!) gibt es noch 20 Mio. Bis die weg sind tut das Regime nichts für die eigene Bevölkerung sondern nur fürs Regime. Da hilft weder der CH gesponserte Kartoffelschnaps noch die CH Schokolade. Der neue Kim ist nur eine PR Marionette und wird dazu benutzt das System so zu halten wie es war.

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