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Behörden beschwichtigen
30. September 2009 07:27; Akt: 30.09.2009 10:12 Print
Krebs-Impfung war wohl nicht tödlich
Wenige Stunden nach einer Spritze für die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ist ein 14-jähriges Mädchen in Grossbritannien gestorben. Doch die Behörden wiegeln ab: Der plötzliche Tod sei sehr wahrscheinlich nicht auf die Spritze zurückzuführen.
Bei dem Mädchen habe ein ernsthaftes gesundheitliches Problem vorgelegen, das vermutlich den Tod ausgelöst habe, erklärte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörden von Coventry am Dienstag. Auf weitere Testergebnisse werde noch gewartet.
Die 14-Jährige schien vor der Injektion gesund. Sie war am Montag jedoch wenige Stunden nach der Impfung gestorben. Nach Angaben der Schulleiterin fühlten sich mehrere weitere Mädchen nach der Impfaktion unwohl, einige wurden deswegen nach Hause geschickt.
Die Charge des Vakzins Cervarix, mit dem die Jugendliche in ihrer Schule geimpft worden war, wurde nach Angaben der Gesundheitsbehörden gesperrt. Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) wurde in Grossbritannien im vergangenen Jahr eingeführt und bislang mehr als 1,4 Millionen Mal verabreicht.
(dapd)

























