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Anti-Rauch-Kampagne
24. Februar 2010 11:26; Akt: 24.02.2010 13:23 Print
Mit Blasen gegen das Ziehen
Frankreich ist schockiert: Das Rauchen von Zigaretten wird mit erzwungenem Oralsex verglichen. Die Kampagne will Jugendliche mit den umstrittenen Fotos davon abhalten, zum Glimmstängel zu greifen.
Auf den Fotos sind Jugendliche zu sehen, die in eindeutiger Haltung vor Herren in Anzügen knien. Im Mund haben sie aber nicht deren Geschlechtsteil, sondern eine Zigarette. Die Bildunterschrift lautet: «Fumer, c'est être l'esclave du tabac», was so viel heisst wie «Rauchen heisst Sklave des Tabaks sein».
Die französische Regierung distanzierte sich von der Kampagne der Organisation «Les Droits des Non-Fumeurs (DNF)» («Die Rechte der Nichtraucher»). Laut der Ärztezeitung liess die zuständige Staatssekretärin Nadine Morano verlauten: «In Zeiten, in denen gegen Kinderpornografie gekämpft wird, muss es andere Wege geben, Jugendlichen die Abhängigkeit von Zigaretten verständlich zu machen.» Sie will die Bilder verbieten lassen.
Gesundheit zieht nicht mehr
Die zuständige Werbeagentur BDDP et Fils verteidigt die Kampagne auf ihrer Website mit dem Argument, dass die Jungen unempfänglich gegenüber Gesundheitsargumenten seien.
Nach Angaben von DNF soll die Kampagne genau das bewirken, was sie tut: nämlich schockieren. Dabei sollen besonders Jugendliche, bei denen das Rauchen zum Erwachsenwerden dazugehört, auf ihre Abhängigkeit, die auch Unterwerfung bedeute, aufmerksam gemacht werden.
Eine weitere Anti-Rauch-Kampagne des DNF ist auf folgendem YouTube-Video zu sehen:
Im Grossformat auf dem Videoportal![]()
(lue)

























