Winter-Attacke

17. Dezember 2008 10:01; Akt: 17.12.2008 13:13 Print

Schneefälle sorgen für VerkehrschaosSchneefälle sorgen für Verkehrschaos

Der erneute Schneeschub hat zu chaotischen Verhältnissen auf der Strasse und den Flughäfen geführt. Über 180 Unfälle wurden gemeldet. Der morgendliche Berufsverkehr blieb stecken. Von Taktfahrplänen konnte in den Städten keine Rede mehr sein.

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Spektakulärer Unfall in Ennetmoos: Ein Auto rutscht von der Strasse ab, ein Rad kommt auf einem parkierten Auto zu stehen, das andere bleibt in der Luft. (iPhone-Reporter Sandro Meier) Die Zürcher Polizei, Dein Freund und Helfer. (Leserbild: Patrick Stähler Ein Lastwagen blockiert ganze Strasse - ein Bild, dass heute viele Gegenden in der Schweiz prägte. (Bild: Mobile-Reporter Jan Urban) Bahnhof Bern im Schnee. (Bild: Mobile-Repoerter Oliver Berchtold) Bern, Wyleregg um 7:00 Uhr - nichts geht mehr. (Bild: Mobile-Reporter Urs Stucki) Starker Schneefall ab Mittwoch morgen verwandelte Basel und seine Region wieder in eine Winterlandschaft. (Bild: Mobile-Reporter Martin Graf) Der Winter hat die Schweiz fest im Griff. Bahnhof-Unterführung Winterthur. (Bild: Mobile-Reporter Andreas Tylmann) Stauffacherstrasse Bern. (Bild: Mobile-Reporter Christian Roland) Dietikon (ZH) am frühen Morgen. (Bild: Mobile-Reporter Ramona Hinnen) Langes Warten am Zürcher Bahnhofquai. (Bild: Oliver Müller) Raucherterrasse der Tamedia an der Zürcher Werdstrasse. (Bild: Mobile-Reporter) Ein Bus in Fällanden (ZH) auf Abwegen. (Bild: iPhone-Reporter Falk Lademann) Ein Bus der Zürcher Verkehrsbetrieb blockiert die Manessestrasse. (Bild: iPhone-Reporter Victor Masopust) «Nichts geht mehr an der Stadgrenze Zürich(Kilchberg)», schreibt iPhone-Reporter Philippe Hartung. Schneechaos in Baden und Umgebung. (Bild: iPhone-Reporter Cris) Schnee in einer Stadt wie Zürich sieht schön aus, bringt aber auch Gefahren mit sich. (Bild: Mobile-Reporter) Der Bahnhofplatz in Bern unter einer dicken Schneedecke. (Bild: Mobile-Reporter) Ein Chauffeur auf der Rampe zur Hardbrücke in Zürich lernte die weisse Pracht von der unangenehmen Seite her kennen. (Bild: iPhone-Reporter Curdin Baselgia) Automobile Winterolympiade 2008 nennt dieser iPhone-Reporter die Verkehrverhältnisse in Zürich. Bei der Haltestelle Stauffacherstrasse in Zollikofen-Bern gabs am Morgen kein Weiterkommen. (Bild: iPhone-Reporter Roger Perren) Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Heute morgen um 4 Uhr in Widnau SG. Niemand würde hinter der roten Backsteinmauer das Freibad vermuten, schreibt Mobile-Reporter Beat Hemmi. Auch in Marly FR liegt viel Schnee auf den Strassen. (Bild: iPhone-Reporter) Zürich (Bild: Mobile-Reporter) Erlenbach ZH (Bild: iPhone-Reporter) Bahnhof Erlenbach. (iPhone-Reporter) Winterferienstimmung im Zürcher Kreis 5. (Bild: iPhone-Reporter) Die Stauffacherstrasse in Bern. (Bild: Mobile-Reporter Martin Abegglen) Schneetreiben auf der Autobahn A1 zwischen Brüttisellen und Winterthur. (Bild: iPhone-Reporter Oliver Bamert) Bern. (Mobile-Reporter) Schnee bei einer Autotuninggarage in Thun. Auf den Dächern liegen bereits gut geschäzte 20cm Schnee. (Bild: Mobile-Reporter Thomas G.) Auch in Wünnewil FR schneite es heftig, schreibt Mobile-Reporter Martin Müller. (Bild: Mobile-Reporter) (Bild: Mobile-Reporter) Wolhusen LU (Bild: Mobile-Reporter) Und es schneit immer noch, berichtet Mobile-Reporterin Olivia Schuhmann aus Fischbach-Göslikon AG. Zürich-Leutschenbach. (Bild: Mobile-Reporter) Köchlistrasse in Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Die Weihnachtsbeleuchtung von Mobile-Reporter Remo Suter in Cham muss vom Schnee befreit werden. Leere Strassen und belebte Trottoirs beim Römerhof in Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Zürich-Affoltern. (Bild: iPhone-Reporter Francisco Keimer) Köchlistrasse in Zürich. (Mobile-Reporter Pablo) Zürcher Steinfels-Areal. (Bild: iPhone-Reporter Jörg Lorenz) «Tischlein deck dich», schreibt iPhone-Reporter Stephan Doerig zu seinem Bild aus dem Berner Zentrum. Langenthal. Brunnadernstrasse in Bern. (Bild: iPhone-Reporter Konrad Weber) Stau im Tunnel bei Frick Richtung Zürich. (iphone-Reporter Thomas Alt) Bahnhof Bern. (iPhone-Reporter Konrad Weber) Eigerplatz in Bern. (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Autobahn Bern Ostring (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Schwamendingen (Bild: Mobile-Reporter Dominik Gräub) Zürich Schwamendingen (Bild: Mobile-Reporter Dominik Gräub) Bern, Weissbühl um 10.00 Uhr. (Bild: Mobile-Reporter Kilian) Schneestadt Bern heute Morgen um 10.30 Uhr. (Bild: Mobile-Reporter Markus Born) Lausanne (Bild: iPhone-Reporter Mudry) Bei dem Anblick bekam iPhone-Reporter Dominik Eggimann Lust auf einen Donut. Mehr Schnee als Vogelhaus. Laupen BE. (Bild: Mobile-Reporter Markus Schlegel) So schön ist der Winter in Bern. (Bild: Mobile-Reporter Franz) Mutschellen AG morgens 9 Uhr. (Bild: iPhone-Reporter J. Steiner) Schnee in Cortébert (Berner Jura) und es schneit immer noch... (Bild: iPhone-Reporter Tom) Schneechaos in Graubünden. (Bild: Mobile-Reporter) Lausanne (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Oberland (Bild: iPhone-Reporter Christoph) Auf der Strecke Gutenswil Richtung Fehraltdorf wurde die Strasse mittlerweile durch die Polizei gesperrt. (Bild: iPhone-Reporter Christoph)

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Frau Holle sorgt für ein riesiges Chaos: Vor allem die Deutschschweiz erhielt bis zum Mittwochmorgen vom Bodensee bis in die Region Bern bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, wie MeteoSchweiz auf Anfrage bekannt gab.

Autobahnen vor Zusammenbruch

Laut Christine Zurbuchen von der Verkehrsinformation Viasuisse herrtschen auf den Strassen von Bern bis St. Gallen desaströse Verhältnisse. Insbesondere auf der A1 zwischen Bern und Solothurn sowie von Aarau bis Winterthur ging praktisch nichts mehr. «Mehr als mit 20 Km/h kann man auf der Autobahn nicht mehr fahren», meldete ein Autofahrer. Die Polizei rief die Automobilisten auf, ihr Fahrzeug vorerst stehen zu lassen und erst zwei Stunden später loszufahren. Die Schneeräumungsequipen standen im Grosseinsatz.

Wie immer bei morgendlichen Schneefällen kam es auch zu zahlreichen Schleuderunfällen auf den Strassen. In den Kantonen Zürich, Bern, Thurgau, Aargau, in der Innerschweiz und im Baselbiet mussten die Polizisten insgesamt wegen über 120 Unfällen ausrücken. Diese gingen jedoch allesamt glimpflich aus. Auf der Alpensüdseite und im Wallis hat sich die Situation hingegen weiter beruhigt.

Chaos an den Flughäfen

Insgesamt 20 Flüge wurden am Zürcher Flughafen gestrichen, wie Sonja Zöchling, Sprecherin der Flughafenbetreiberin Unique, auf Anfrage sagte. Es handelte sich dabei zum zehn Starts und zehn Landungen. Zudem erhielten Flugzeuge Verspätungen von bis zu zwei Stunden. Laut Zöchling schneite es so stark, dass die geräumten Pisten sofort wieder verschneit wurden. Zudem lag auf den stehenden Flugzeugen eine bis zu fünf Zentimeter dicke Schneedecke. Keine Probleme gab es dagegen am Genfer Flughafen, wo es nicht schneite. Am Flughafen Basel-Mülhausen musste die Piste zwischen 09.30 Uhr und 11.15 Uhr wegen Schneeräumungsarbeiten geschlossen werden, wie Sprecherin Vivienne Gaskell sagte. Vier Anflüge wurden in der Folge umgeleitet und vier Abflüge wurden annulliert. Ebenfalls annulliert wurde eine Ankunft. Bei den Abflügen entstanden zudem Verspätungen von bis zu einer Stunde, die Abflüge verspäteten sich teilweise um bis zu dreieinviertel Stunden.

Freie Fahrt für Züge

Flüssig lief dagegen der Verkehr auf dem Schweizer Schienennetz. «Es lief alles gut», sagte SBB-Sprecher Roland Binz. Es sei einzig zu Verspätungen im Minutenbereich gekommen, was angesichts der schwierigen Verhältnisse erfreulich sei. Zufrieden zeigte sich auch die BLS. Es habe keine Zugsausfälle gegeben und die Verbindungen seien gewährleistet gewesen, sagte BLS-Sprecher Hans Martin Schaer. Einzelne Züge seien am Morgen speziell beobachtet worden. Dabei habe sich gezeigt, dass es trotz zehn bis 15 Prozent mehr Fahrgästen zu keinen unzumutbaren Transportbedingungen gekommen sei. Auch bei der Zentralbahn auf der Brüniglinie, der Rhätischen Bahn (RhB) und den Jungfraubahnen kam es zu keinen Behinderungen.

Keine gravierenden Schwierigkeiten meldete auch PostAuto Schweiz. Einzig in den Räumen Zürich und Bern sei es zu Verspätungen gekommen. Einzelne Kurse seien zudem ausgefallen; dies bewege sich aber im marginalen Bereich, sagte PostAuto-Sprecher Patrick Fehlmann. Nicht geführt werden könnten zudem die Kurse über den gesperrten Simplonpass.

Das Schneetreiben geht weiter

Die Meteorologen rechneten für morgen erneut mit starkem Schneefall bis in die Niederungen. Dabei könnten nochmals zehn bis 15 Zentimeter hinzukommen. Die Schneeschübe erhöhen auch die Aussichten auf weisse Weihnachten, wie Christophe Voisard von MeteoSchweiz sagte. Am Wochenende dürfte die Schneedecke bei etwas wärmeren Temperaturen zwar um einige Zentimeter schmelzen. Ein richtiger Wetterumschwung sei aber zurzeit nicht in Sicht.

Damit dürfte es an Weihnachten auch im Flachland zumindest noch einige weisse Flecken haben. Wirklich weisse Weihnachten mit Schnee an allen drei Weihnachtstagen gab es in Bern und in Zürich in den letzten 77 Jahren laut einer Zusammenstellung von MeteoSchweiz in nur 26 Prozent der Jahre.

Video: Der erste Schneemann

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(dapd)

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  • René am 17.12.2008 21:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schneeräumung

    Ich bin tolerant gegenüber Fehlern, aber in Zürich ist es jedesmal bei über 5 cm das selbe, die Einsatzplanung und -Koordination ist schlicht nicht vorhanden! Bern hatte letzte Woche die doppelte Schneemenge als wir heute morgen um sieben, es war aber kein Chaos... Bern hat heute 40 cm und ein Chao

  • Chris am 17.12.2008 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Offroader

    ich hatte heute mit meinem offroader überhaupt keine probleme! und es gibt leute, die wollen mir ein so tolles gefährt verbieten...

  • Marco Müller am 17.12.2008 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt hat lieber Blechschäden

    Leider werden unsere Steuergelder für allerlei Unsinn verschleudert anstatt die Strassen sauber zu halten. Der Schnee war ja keine Überraschnung. Nur haben Stadt und Kanton lieber private Blech- und Personenschäden als dass sie selbst etwas tun.