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11. April 2010 23:00; Akt: 12.04.2010 10:05 Print
Pöstler boykottierte Sex-Flyer – gefeuert
von Raphaël Pomey/Lorenz Hanselmann - Der Pöstler Emmanuel N.* wurde entlassen, weil er sich weigerte, Werbe-Flyer von Erotik-Markt auszutragen.

Weil er Flyer von Erotik-Markt nicht austragen wollte, wurde Pöstler Emmanuel N. entlassen. (Bild: Raphaël Pomey)
Zehn Jahre arbeitete Emmanuel N. bei der Post. Ende März wurde der junge Vater (28) eines Babys entlassen. Grund: Der tief religiöse Christ lehnte es ab, als Pöstler Flyer der Kette Erotik-Markt auszutragen. Darauf zu sehen: Werbung für Dessous, Sexspielzeuge und Pornos. «Die Sendungen waren zwar legal, aber unmoralisch», begründet N. seine Haltung.
Patrik Stöckli, Gründer der Erotik- Markt AG, versteht die Aufregung nicht: «Wir zeigen auf unseren Flyern nicht mehr Haut als in jedem Unterwäsche-Prospekt.» Trotzdem findet N., dass er richtig gehandelt habe. Er weigerte sich auch, Prospekte einer Sekte und von Abtreibungsbefürwortern zu verteilen. Die Post suchte darauf mit N. erfolglos eine Lösung. Schliesslich entliess sie ihn, wie Post-Sprecherin Nathalie Salamin bestätigt. «Durch seine Weigerung konnte er seinen Job nicht mehr ausführen.» Ein Pöstler könne aber nicht selbst entscheiden, welche Sendungen er zustelle und welche nicht. Und: «Es ist nicht die Aufgabe der Post, Sendungen zu zensurieren.»
Auch Arbeitsrechtsexperte Roger Rudolph beurteilt die Entlassung als gerechtfertigt: «Wenn ein Arbeitnehmer seine Kerntätigkeit verweigert, ist eine Kündigung rechtmässig. Zumal ein Pöstler vor der Anstellung damit rechnen muss, dass er auch Sendungen wie die von Erotik-Markt zu verteilen hat.» Dem widerspricht N.: «Vor zehn Jahren hätte es nie derartige Werbung gegeben. Das moralische Niveau der Gesellschaft ist gesunken.»
*Name der Redaktion bekannt
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Hypocresia
Zehn Jahre arbeitete Muhammad A. bei der Post. Ende März wurde der junge Vater (28) eines Babys entlassen. Grund: Der tief religiöse Muslim lehnte es ab, als Pöstler Flyer der Kette Erotik-Markt auszutragen. Darauf zu sehen: Werbung für Dessous, Sexspielzeuge und Pornos. «Die Sendungen waren zwar legal, aber unmoralisch», begründet N. seine Haltung. Nun wird er ausgeschafft.
Bravo... es braucht mehr solche Leute
Es ist schon mutig, wenn man nach biblische Vorstellungen zu leben versucht. Ich kann dieses Vorgehen nur unterstützen. Es fehlen bei der Post nur noch Briefmarken mit nackte Frauen... Könnte man von hinten noch lecken... Ist ja wie mit der Swisscom... Im Telefonbuch darf man keine "anstössige Bilder" veröffentlichen aber Pornos herunterladen ist kein Problem. Die Moral sinkt leider immer mehr, wie es ja in der Bibel schon voraus gesagt wurde.
Du bist gesegnet!!
Ich bin sehr stolz auf so einem Christlichen Bruder, Bravo, Gott ist auf deiner Seite, sei gewiss. Sende mir dein Konto Nr. Ich würde dir gerne eine Spende gutschreiben. Gott segne dich und deine Familie, du bist durch dein Handeln schon gesegnet! Welt da draussen ist verdorben, es gehe nur noch um Geld! Moral ist schon Tot bzw. am aussterben mit höchsten Beschleunigung. Herr wird alles richten, sei gewiss. Maranatha!!!!