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Skandal-Plakate
05. November 2009 15:25; Akt: 05.11.2009 16:51 Print
Raffiniert oder nur primitiv?
Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat mit seiner neusten Kampagne für Unmut bei verschiedenen Bevölkerungsschichten gesorgt. Damit sind sie bei weitem nicht allein, wie ein Rückblick zeigt.
Schockieren, manipulieren, beleidigen: Plakate mit fragwürdigen Inhalten haben eine lange Tradition und werden immer wieder eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Gewisse Konzerne und Parteien haben über die Jahre eine regelrecht inflationäre Schock-Kultur aufgebaut, wie die SVP oder der Modehersteller Benetton immer wieder beweisen. Selbst die SP oder, wie im neusten Fall der Bund, setzen manchmal lieber auf die Dampfhammer-Methode statt auf subtile, clevere Werbung.
(smt)


























