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Schaurige Ferienziele
10. Februar 2012 15:10; Akt: 10.02.2012 16:19 Print
Schatz, lass uns zur Hölle fahren!
Wieso muss die Feriendestination immer Lenzerheide heissen - oder Barcelona oder Rom? Es gäbe auch in Derweze in Turkmenistan, in Hashima oder in Centralia etwas zu sehen.
- Was meinen Sie?
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«6 Wochen Ferien für alle» - Was denken Sie?
Die Zeiten, als nur Leute vom Schlag eines James Bond exotische Länder bereisten, sind vorbei. Heute kann auch eine Rentnertruppe den Taj Mahal, den Ayers Rock oder den Zuckerhut in Rio besuchen. Der Massentourismus hat diesen Destinationen aber den Hauch des Exklusiven genommen. Doch keine Angst: Es gibt sie noch, die Sehenswürdigkeiten für nicht ganz jedermann.
Das Tor zur Hölle
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(Video: YouTube/flydimeFlickr)
In der Nähe des turkmenischen Dorfes Derweze, mitten in der Wüste Karakum, befindet sich das «Tor der Hölle». Es entstand 1971 bei Gasbohrungen, als die riesige unterirdische Höhle einstürzte und sämtliche Bohrmaschinen in die Tiefe riss. Menschen sind dabei keine zu Schaden gekommen, dafür drohte Ungemach, weil sich der Krater schnell mit Gas füllte. Um Schlimmeres zu verhindern, wurde das Gas angezündet – es brennt heute noch. 2010 entschied der turkmenische Präsident, das Feuer löschen zu lassen. Beeilen Sie sich also, wollen Sie das «Tor zur Hölle» noch live erleben.
Die 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group in Tucson, Arizona
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(Video: YouTube/StormHorizon)
Im grössten Flugzeuglager der Welt sind ca. 4400 Flugzeuge eingemottet. Neben genügend Platz bietet die Gegend das passende Klima, damit die Flugzeuge nicht zu schnell rosten. So können sie unter Umständen wieder reaktiviert werden.
Hua Shan
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(Video: YouTube/goorney)
Hua Shan ist ein 2160 Meter hohes Gebirge in Zentralchina. Die fünf Gipfel waren jahrelang nur zu Fuss über halsbrecherische Pfade erreichbar. Obwohl heute durch eine Seilbahn erschlossen, lassen sich waghalsige Touristen die Kletterei auch heute nicht nehmen. Aufgrund wiederholter Todesfälle hat die Regierung einige Routen entschärft oder geschlossen - genug Spektakel bietet die Besteigung allerdings weiterhin.
Hashima
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(Video: YouTube/AbandonedKansaiVideo)
Hashima ist eine japanische Geisterstadt auf einer kleinen Insel südlich von Nagasaki. Bis 1974 wurde hier Kohle gewonnen, danach war der Zutritt bis 2009 verboten. Heute dürfen Touristen die Insel wieder betreten, die einst Heimat von über 5000 Menschen war.
Das Teufelsbad
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(Video: YouTube/jammer525)
Auf der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe befindet sich der Victoria-Wasserfall. Mit einer Breite von 1708 und einer Höhe von 108 Metern bildet er die grösste fallende Wasserwand der Welt und gilt deshalb als grösster Wasserfall überhaupt. Spektakulär für Besucher ist der Teufelspool, der es Besuchern erlaubt, zwischen September und Dezember so nahe wie nur möglich am Abgrund zu baden.
Centralia
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(Video: YouTube/floor9)
Auch bei Centralia im Bundesstaat Pennsylvania handelt es sich um eine verlassene Stadt – und wieder steht ein Feuer im Zentrum, das seit 1962 nicht gelöscht werden kann. Die Theorien, wie es zum Brand des Kohlewerks kam, gehen auseinander. Sicher ist: Trotz diverser Anstrengungen konnte der Kohlebrand im ehemaligen 1000-Einwohner-Städtchen bis heute nicht unter Kontrolle gebracht werden. Deshalb schrumpfte die Einwohnerzahl auf eine Handvoll Hartgesottener. Centralia erlangte weltweite Berühmtheit, weil es als Vorlage für die Horror-Videospiele «Silent Hill» diente.
(tog)
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Alle 12 Kommentare





























Üsi Schwiiz!
Bei uns in der Schweiz ist es doch am aller schönsten, punkt, aus, amen! Wozu denn bitte in andere Länder reisen? Wir Schweizer haben sowas doch gar nicht nötig...
Bunker
War in Albanien in den Ferien, ... eine Mischung zwischen Kroatien, Schweiz, Italien und Griechenland. Was ich jedoch am interessantesten fand waren die unzähligen Bunker aus der Zeit der Dikatur, ... wie ein Museum. Vorallem am Strand waren die Dinger nützlich :-D
Balkonia
Meine liebling destination heisst Balkonia. Und das Beste ist, man findet es auf keiner Karte!!!
langweilig
viele wollen auch was erleben, nicht nur balkonia wo man nach 10min alles gesehen hat. langweiliggg!!!!
Kommt drauf an was man machen will
Es kommt darauf an: Wer verreist und wirklich ein Land und verschiedene Orte / Dinge anschaut der erlebt etwas. Wieviele fliegen aber irgendwohin und liegen eine Woche nur in die Sonne oder saufen herum - dann kann man im Sommer auch auf Balkonien Ferien machen... (Je nachdem kommt es natürlich auch darauf an ob man Familie hat oder nicht - ohne kann man besser gemütlich zu Hause Ferien machen) Das Tor zur Hölle oder das Flugzeuglager würde ich aber auch gerne mal sehen.