Auferstehung

18. Februar 2010 07:01; Akt: 18.02.2010 09:28 Print

Scheintote erwacht beim BestatterScheintote erwacht beim Bestatter

Eine irrtümlich für tot gehaltene Frau hat einem Bestatter in Kolumbien den wohl grössten Schrecken seines Lebens eingejagt: Sie erwachte, als er sie für die Aufbahrung mit Formalin behandelte.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Ein Bestatter der kolumbianischen Stadt Cali staunte nicht schlecht als er am Dienstag seiner täglichen Arbeit nachging: «Plötzlich sah ich, dass die Leiche ihre Hand bewegte und atmete», sagte der Mann. So etwas sei ihm noch nie passiert, und er arbeite schon 18 Jahre als Bestatter.

Die 45-Jährige war am Montag mit der Diagnose Multiple Sklerose in eine Klinik gebracht worden. Wenige Stunden später setzten alle Lebenssignale aus, die Frau wurde für tot erklärt. Ihr Scheintod habe mehrere Stunden gedauert, sagte der behandelnde Arzt.

Mediziner sprechen von einem sogenannten Lazarus-Syndrom, wenn die Lebensfunktionen eines für tot gehaltenen Patienten wieder einsetzen. Die Frau ist jetzt im Spital, liegt aber im Koma.

(sda)