

Die Waisenkinder Trishna und Krishna aus Bangladesch verbrachten auf der Intensivstation ihre erste Nacht in getrennten Betten, wie das Royal Children's Hospital in Melbourne am Mittwoch mitteilte. Die Zweijährigen müssen noch für mehrere Tage in einem künstlichen Koma bleiben.
Chefchirurg Leo Donnan sagte, es sei überraschend, aber die beiden Mädchen sähen sehr unterschiedlich aus. Sein Kollege Andrew Greensmith, der die Köpfe der Mädchen im Moment ihrer Trennung hielt, berichtete, die 25-stündige Operation sei problemlos verlaufen. «Wir hatten uns auf alle möglichen potenziellen Katastrophen vorbereitet, wie etwa schwer zu stoppende Blutungen.» Doch nichts davon sei eingetreten, sagte Greensmith einem neuseeländischen Radiosender.
Noch ist nicht klar, ob die Kinder, die nächsten Monat drei Jahre alt werden, Hirnschäden erlitten haben. An der Operation war ein 16-köpfiges Team von Ärzten und Krankenschwestern beteiligt. Eine Kinderhilfsorganisation hatte Trishna und Krishna vor zwei Jahren aus einem Waisenhaus in Bangladesch nach Australien geholt.
(ddp)|
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