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Bis die Rettung kam
13. Oktober 2009 23:10; Akt: 13.10.2009 23:18 Print
Sie trieben stundenlang im Meer
Es grenzt an ein Wunder: Nach dem Absturz einer Cessna vor Korsika sind alle sechs Insassen gerettet worden. Zuvor trieben sie stundenlang in der rauen See.
Das Kleinflugzeug war am Montagnachmittag vor der Westküste der Mittelmeerinsel Korsika notgewassert. Der Pilot hatte zuvor Motorenprobleme gemeldet. Nach der Landung auf dem Meer sank die Cessna innert nur einer Minute. Der Pilot und die Stewardess konnten gerade noch die Türen öffnen, bevor die Maschine überflutet wurde. «Es ist ein Wunder. Wir hatten ausserordentliches Glück, dass wir überhaupt aus dem Flugzeug kamen», sagte Pilot Clément Zylberberg zu Lemonde.fr Die sechs Insassen sprangen mit Schwimmwesten ins Meer.
Pilot Clément Zylberberg mit seiner Freundin nach der Rettung. (AFP)
Nachdem der Pilot ein Notsignal abgesetzt hatte, gingen sofort drei Suchhelikopter in die Luft. Sie flogen zwar mehrmals über die in der rauen See Treibenden, konnten sie in der Dunkelheit und bei vier Meter hohen Wellen zuerst aber nicht orten. Erst gegen 20 Uhr, mehr als fünf Stunden nach dem Unglück, entdeckten sie die Insassen, die Leuchtkerzen gezündet hatten.
Gegen 22 Uhr wurden dann die letzten Überlebenden mit einer Unterkühlung aus dem Meer gezogen. Eine Frau hatte sich zudem den Arm gebrochen und ein Mann eine Wunde am Kopf erlitten. Alle anderen Insassen blieben unverletzt.


























