Himmels-Phänomen

04. Januar 2011 13:25; Akt: 08.02.2011 13:48 Print

So verfinsterte sich die Sonne über BaselSo verfinsterte sich die Sonne über Basel

Während vielerorts Wolken den Blick auf die Sonnenfinsternis verdeckten, profitierte Leser-Reporter David Käser für sein Zeitraffervideo von einer Aufhellung.

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Einer der besten Schnappschüsse aus der meist wolkenverhangenen Schweiz ist wohl Leser-Reporter Daniel Bachofen mit seiner Digitalkamera gelungen. Die Aufnahme von der Digicam ist wirklich gut gelungen. Bachofen hat sich bei Wald AR auf die Lauer gelegt. Das Team der Sternwarte Toggenburg schoss diese Bilder von der Sonnenfinsternis. Die Aufnahmen entstanden zwischen Eggerstanden AI und Eichberg SG. Auch dieses Stimmungsfoto Richtung die Österreicher-Alpen gelang dem Team der Sternwarte Toggenburg. Silvan Wespi gelangen schöne Aufnahmen von seinem Standort Zimmerwald BE. Und zwar «ohne Luxusausrüstung», wie der Leser-Reporter schreibt. Das Jungfraumassiv kurz vor Sonnenaufgang. Nochmal das herrliche Panorama: Diesmal im Zwielicht. «Sonnenfinsternis über Kloten - stark!», schreibt Manuel Manser. Er hat vom Büro aus versucht, das Naturspektakel festzuhalten. Dicke Wolken versperrten allerdings nicht nur Manser die Sicht, sondern auch Melanie Buob aus St. Gallen. Ihre Bilder vom Schlafzimmer aus sind dennoch spektakulär... St. Gallen. St. Gallen. St. Gallen. Wolken versperrten auch Gabi Hofer die Sicht. Die Leser-Reporterin versuchte es vom Trysset ob Worb aus ihr Glück. «Leider haben wir kein besseres Bild hinbekommen als das hier», schreibt Mala Mukherjee. Das Bild wurde an der Basel Breite um ca. 10 Uhr mit einem iPhone und einer Spezialbrille davor aufgenommen, schreibt die Leser-Reporterin weiter. Auch in den Bergen war die Sicht nur beschränkt, wie das Bild von der Webcam bei der Säntisbahn zeigt. Leser-Reporter Dani Schwander hat es dennoch dort verfolgt, wie er schreibt. Trotz Aufstieg auf die Rigi (über 1500 Meter über Meer) litt auch der Live-Stream von 20 Minuten Online unter den schlechten Wetterbedingungen. Mehr Glück mit der Sicht hatte man in Wien, wie die Bilder von Christian Weilpoltshammer beweisen. Der Fotograf hat seine tollen Fotos geschickt, nachdem er gesehen hatte, dass die Schweiz so viel Pech mit dem Wetter hatte. Wien. Malaga, Spanien. Tunis, Tunesien. Valletta, Malta. Rennes, Frankreich. Locon, Frankreich. Leicester, Grossbritannien. München. Prag. Warschau. Studencice, Slowenien. Sofia, Bulgarien. Bukarest, Rumänien. Moskau. Gaza-Stadt.

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Als David Käser um 8.30 Uhr seine Profikamera im achten Stock des Basler Messeparkings einrichtete, war die Sonne noch von einer dicken Wolkenschicht verdeckt. Nichtsdestotrotz startete er seine Zeitrafferaufnahme und siehe da, gegen 9.30 Uhr rissen die Wolken auf einem schmalen Band auf. Die partiell verfinsterte Sonne präsentierte sich dem Filmer in ihrer ganzen Pracht. Zwar schoben sich die Wolken gegen Schluss der Finsternis erneut vor die Sonne, das Zeitraffervideo ist aber allemal sehenswert:

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Sehenswert sind auch die Fotos, die Leser-Reporter aus der ganzen Schweiz eingeschickt haben (siehe Bildstrecke). So die Bilder von Daniel Bachofen. Zwar fror auch der St. Galler bei Minus sieben Grad beim Warten auf die Sonnenfinsternis, er wurde allerdings belohnt, wie er sagt: «Ich musste lange ausharren und warten, aber der Anblick hat alles vergessen lassen.» Ihm sind spannende Schnappschüsse über dem Rheintal geglückt. Selbst durch eine spezielle Brille geschützt hat er mithilfe seiner Digicam und einer Sonnenbrille das Spektakel auf den Foto-Chip gefasst. Auch aus der Jungfrauregion und dem Sanktgallischen erreichten uns eindrückliche Bilder.

Wolken und Hochnebel als Spielverderber

Bei den meisten anderen Himmelsgucker sorgte das erste Highlight des Jahres für viel Frust. Das aussergewöhnliche Naturspektakel verdunkelte zwar den Tag in der Schweiz für rund eine Stunde spürbar, doch leider hatten nur die wenigsten Schaulustigen einen freien Blick auf das Phänomen. Dichter Nebel und fette Wolken versperrten fast im ganzen Land die Sicht.

Entgegen ersten Prognosen war auch über 1200 Meter nur wenig zu sehen, wie unser Reporter bei der Live-Übertragung feststellen musste. «Am Morgen sah noch alles so gut aus, doch nach dem schönen Sonnenaufgang versperrten dicke Wolken die Sicht», so Mathieu Gilliand auf der Rigi Staffelhöhe (1550 M. ü. M.). Er hatte für 20 Minuten Online das Spektakel bei Minus zehn Grad live gefilmt, kehrte aber «sehr enttäuscht» zurück. Auch Leser Andy Marchand aus Bern hatte wenig Glück mit seiner Zeitrafferaufnahme. Mehr als «eine leichte Abdunkelung» bekam er nicht zu Gesicht (siehe Video).

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(Leser-Video von Andy Marchand)

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  • Andi am 05.01.2011 21:30 Report Diesen Beitrag melden

    Sonnenfinsternis in Physik

    Das war echt toll! Wir hatten Schule, um 9.30 fing gerade Physik an. Kaum hatten wir uns hingesetzt, kam der Lehrer und sagte, dass wir uns alle so ein spezielles, schwarzes "Schutzglas" nehmen sollen, und dann sind wir zu einem der riesigen Fenster gegangen und haben uns diese partielle Sonnenfinsternis angeschaut. War schon faszinierend, ich habe so was noch nie vorher selbst gesehen... Später hat er uns noch erklärt, wie das genau entstanden ist. LG Andi

  • Schüler am 04.01.2011 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Wir hatten leider Schule und durften nicht auf die Dachterasse. Ich finde das gelungene Bilder

    • max am 05.01.2011 11:32 Report Diesen Beitrag melden

      Schade

      Habt ihr keine Ferien mehr ?

    einklappen einklappen
  • max am 04.01.2011 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    haihaihai

    haihaihai sieht aus wie der islam-halbmond... irgendein prophet unterwegs? haha