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Affront
17. April 2009 18:07; Akt: 17.04.2009 19:46 Print
Sperma-Mao bringt Chinesen in Rage
Mit einem Mao Tse-tung als Spermium in einer Werbekampagne für Präservative hat die Versandapotheke Doc Morris den Zorn chinesischer Medien und Internet-Nutzer auf sich gezogen.
In den Anzeigen sind Spermien zu sehen, eine davon trägt die typische Mao-Frisur, daneben prangt ein Kondom.
Sper-Mao
Sperma-Hitler
Sperma-Bin-Laden
Osama, Hitler und Mao
Ähnliche Werbemotive zeigen ein Hitler-Spermium - erkennbar an Schnurrbart und Seitenscheitel - und ein Osama-bin-Laden-Spermium mit Turban und Bart.
Dass der Gründer der Volksrepublik China dabei in eine Reihe mit Hitler und dem Terroristenanführer Bin Laden gestellt wird als Mensch, dessen Zeugung durch Kondome besser hätte verhindert werden sollen, brachte zahlreiche Chinesen auf.
Werbeagentur kuscht
Die chinesische «Volkszeitung» widmete dem Thema auf ihrer Website eine ganze Seite mit zornigen Nutzer-Kommentaren. Laut der «Global Times» übersandte die Werbeagentur Grey Worldwide dem chinesischen Konsulat in China ein Entschuldigungsschreiben.
Im vergangenen Jahr musste sich der französische Autobauer Citroen entschuldigen, nachdem er einen schielenden Mao mit schiefem Mund in einer Werbung in Spanien eingesetzt hatte. Dieser wurde schliesslich durch einen wütenden Napoleon ersetzt.
(sda)


























