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Comic-Held
29. April 2011 12:57; Akt: 29.04.2011 14:40 Print
Superman will nicht mehr US-Bürger sein
Hiobsbotschaft für alle amerikanischen Patrioten: Superman - Vater aller Comic-Helden - verzichtet in seinem neusten Abenteuer auf seinen amerikanischen Pass. Die Fans fühlen sich verraten.

Superman kündet in seiner neusten Geschichte an, vor die UNO zu treten, um auf seine US-Bürgerschaft zu verzichten.
Der Comic-Held Superman will kein US- Bürger mehr sein. Er erklärt in einer Geschichte im Action Comic Nr. 900, er wolle vor die UNO treten und das Gremium darüber informieren, «dass ich auf meine (amerikanische) Staatsbürgerschaft verzichte».
Das Titelblatt des neuesten Superman-Abenteuers.(Bild: Keystone)
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Bei Leserinnenn und Lesern sorgten diese Pläne für helle Aufregung. Supermans Erklärung kommen einem Verrat an Idealen gleich, hiess es in Einträgen im Internet.
Der Verlag DC Comics erklärte dazu am Donnerstag, der Held kehre seiner gewählten Heimat USA keineswegs den Rücken. Vielmehr wolle er seinen endlosen Kampf gegen das Böse in einen weltweiten Blickwinkel rücken und sich selbst einen eher globalen Einfluss verleihen.
«Die Welt ist zu klein, zu vernetzt»
In einem grandiosen Monolog erklärt Superman einem Bodyguard, dass er gedenke, am nächsten Tag vor die UNO zu treten und dort seinen aufsehenerregenden Schritt kundzutun. «Ich bin es leid, dass meine Taten als Instrumente der US-Politik ausgelegt werden», antwortet er dem Bodyguard auf dessen empörtes «Was?!». Und weiter: «‹Wahrheit, Gerechtigkeit und der amerikanische Weg›... Das ist einfach nicht mehr genug. Die Welt ist zu klein, zu vernetzt.»
(jam/sda)



























