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Vorstoss
27. Oktober 2009 22:15; Akt: 27.10.2009 23:39 Print
Welsche sollen auf Froschschenkel verzichten
Mit einer Plakataktion und einem parlamentarischen Vorstoss sollen Froschschenkel von Schweizer Speisekarten verbannt werden. Vor allem im Welschland gilt der Froschschenkel immer noch als Delikatesse.
Rund
Ethisch problematische Delikatesse: Den Fröschen werden bei lebendigem Leib die Schenkel ausgerissen.
Auch die grüne Nationalrätin Maya Graf wird mit Unterstützung des Schweizer Tierschutzes STS im Dezember einen parlamentarischen Vorstoss für ein Verbot von Froschschenkelimport einreichen. Dass ein solches Verbot gegen die WTO-Handelsregeln verstösst, kümmert Peter Schlup vom STS nicht. Schlup: «Es ist ein Skandal, dass im Welschland sogar die Migros noch Froschschenkel anbietet.» Selbst Sternekoch Peter Knogl räumt ein, dass der Froschschenkelkonsum «ethisch problematisch» sei. Die umstrittene Delikatesse aber sei gut im Geschmack, vergleichbar mit Poulet- oder Kalbfleisch.
Auch der Präsident des Zürcher Gastgewerbeverbandes, Ernst Bachmann, hat bereits Froschschenkel gekostet, «mal mit Butter oder einer leckeren Sosse». Er findet: «Die Tierschützer sollen aufhören, so ein Theater zu machen. Es ist doch jedem selbst überlassen, was er isst und was nicht.»
(dp)


























