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Tod im Connyland
10. November 2011 16:54; Akt: 15.11.2011 16:04 Print
«Shadows Tod ist ungewöhnlich»
von A. Hirschberg - Delfin Shadow starb nicht wegen der Technoparty, sagt der Kantonstierarzt. Das Tier habe hingegen Hautflecken gehabt. Dem Connyland stellt er ein gutes Zeugnis aus.
Das Thurgauer Connyland steht seit dem Tod des achtjährigen Delfins Shadow am Dienstag, 8. November, erneut in der Kritik der Tierschützer. Diese monieren, die Haltung sei alles andere als in Ordnung. Sigrid Lüber, Präsidentin der Tierschutzorganisation Oceancare fordert eine Schliessung des Connylands, weil in drei Jahren sieben Delfine gestorben seien.
Shadow sei zudem schon im September krank gewesen, so Lüber. Das bewiesen Fotos, auf denen extreme Hautveränderungen zu sehen seien. Lüber gibt im Interview an, sie habe das Veterinäramt bereits im September auf den schlechten Zustand des mittlerweile toten Delfins hingewiesen.
Persönliche Kontrolle im Connyland
Kantonstierarzt Paul Witzig bestätigt gegenüber 20 Minuten Online, auf die fleckige Haut des Delfins hingewiesen worden zu sein. «Das Foto war meiner Meinung nach zwar nicht so aussagekräftig, aber ich bin persönlich in Lipperswil vorbeigegangen», so Witzig.
Zusammen mit dem Tierarzt des Connylands habe er den Delfin untersucht. Das Connyland habe aber schon vor seinem Besuch zahlreiche Abklärungen wegen den Flecken getroffen. «Woher die Hautveränderungen stammen, haben die Verantwortlichen nicht herausgefunden», so Witzig. Man habe mehrere Behandlungsversuche unternommen.
Zwei Alte und drei Babys starben
Einen Hinweis darauf, dass der Delfin an einer lebensbedrohlichen Krankheit leide, habe es keinen gegeben. «Sein Verhalten war nicht verändert und er schien nicht unter der Hautveränderung zu leiden», so Witzig. Ob die Flecken im Zusammenhang mit dem Tod des Delfins stehen, kann Witzig nicht sagen. «Woran das Tier starb, wird der Pathologe nun untersuchen und klären.»
Witzig korrigiert auch die Darstellung von Lüber, dass in den letzten drei Jahren in Lipperswil sieben Delfine gestorben seien. «Es waren sechs und vorher starb sechs Jahre lang kein Delfin.» Aussergewöhnlich sei nur der frühe Tod des 8-jährigen Delfins Shadow. Zwei weitere Tiere seien mit zirka 27 und 29 Jahren alt gewesen und drei weitere waren Babys. «Bei Delfinen, das weiss man, ist die Sterblichkeit bei Jungtieren sehr hoch, auch in Freiheit», so Witzig. Zwei der drei Babys seien in den ersten zehn Tagen nach der Geburt gestorben. Ein drittes im Alter von knapp zwei Monaten.
«Von der Technoparty war nichts zu hören»
An der Behauptung, Shadow sei wegen der Technoparty gestorben, die am 29. Oktober im Connyland stattfand, ist für Witzig nichts dran: «Ich war vor Ort und im Winterbecken der Delfine konnte man von der Party nichts hören.» Davon habe sich auch Brigitte Terzer von Oceancare überzeugen können. «Sie bestätigte überrascht, wie normal sich die Tiere benehmen», erzählt Witzig.
Generell stellt Witzig dem Vergnügungspark in Lipperswil ein gutes Zeugnis aus. «Das Connyland betreibt in eigenem Interesse einen grossen Aufwand, um die Tiere richtig zu halten», sagt er. So würden die Delfine ständig beobachtet und bei Auffälligkeiten sofort Untersuchungen gemacht und Spezialisten hinzugezogen.
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Alle 621 Kommentare






























Komisch
Hier in der Schweiz macht man so ein Theater , In Spanien schwimmen zu hauft Delphine in Becken herum , da sagt auch keiner was. Es ist komisch, dass Leute, die keine Ahnung haben, sich hier als Besserwisser darstellen.
Was ist daran komisch?
In Spanien schwimmen auch zu hauf Delphine im Becken?? In Spanien hetzt man auch Stiere zu Belustigung der Menschen durch die Straßen, wirft Ziegen von Türmen und von dem erbärmlichen Leben der Straßenhunde und -katzen besser gar nicht zu reden ...! Guten Morgen, wohl noch gar nicht mitbekommen, wie viele Proteste angesichts solcher Dramen (übrigens auch wegen der Delfine) eingehen! Man braucht übrigens kein Tierschützer zu sein, um derartiges abzulehnen, dazu dürfte wohl der gesunde Menschenverstand sowie das Mitgefühl für alle Mitgeschöpfe ausreichend sein!!
7 Todesfälle zuviel
Es wird immer wieder erwähnt wie schlecht es den Deliphen in der freien Natur gehe - verseuchtes Wasser, Abschlachtung in der berühmten japanischen Bucht usw. Darüber rege sich niemand auf aber über das Conny Land schon. Sorry, dies ist ein ablenken von einem generellen Problem. Es stimmt doch überhaupt nicht dass sich niemand um die Probleme in den Weltmeeren kümmert. Es gibt viele Organisationen welche sich für die Tiere einsetzen. - auch OceanCare. Und man drehte sogar einen Film darüber! 7 Todesfälle im Conny-Land in den letzten 3 Jahren, sind 7 zuviel. Gruss, Christian
alle begründet...
davon waren jedoch 3 Tiere ganz alt und 3 ganz jung und nur eines davon vor gut einer Woche und (bisher) auf unerklärliche Art und Weise
tja was wir verbocken..
wieso freilassen oder in ein anderem delfinarium was connyland e nicht ist. ich finde das man diese tiere von ihrem leid erlösen sollte. so würden sie in würde gehen können bevor man sie weiterverschikt wie pakete in ein anderes becken. und dann sollte der mensch ein denkmal setzen für diese delfine die wegen unsere denkweise überhaupt in die lage gebracht wurden. somit müssten diese armen kreaturen nicht mehr leiden. und somit könnten wir dann das problem connyland endlich geschichte weden lassen.. so brutal es sich anhört aber es wäre das beste..!!!
EINFACH NUR TRAURIG!!!!!!
also würdest du, die tiere lieber tot sehen ?!? wow das sag ich mal ein herz für tiere... ich weiss ja nicht ob du tierschützer bist oder nicht ist ja auch egal auf jeden fall finde ich es einfach traurig das man tiere die man nicht kennt lieber umbringen möcht als im delfinnarium zu sehen EINFACH NUR TRAURIG!!!!!!
töten?!!! NEIN
ich würde sie nicht umbringen lassen...es gibt viele möglichkeiten um sie wieder auszuwildern...ric o'barry persönlich würde vorbei kommen und sie auswildern, weil er dann weiss, dass es ihnen besser geht!! sie einfach zu töten ist doch keine lösung..und das connyland würde nur zu gut dabei wegkommen