01. April 2008 23:15; Akt: 02.04.2008 00:03 Print

Prügel vom Boxverband für Promi-FightPrügel vom Boxverband für Promi-Fight

von Sascha Schmid - Dem Schweizer Boxverband ist der Promi-Fight zwischen Marco Fritsche und Gimma ein Dorn im Auge. Er warnt seine Mitglieder davor, mitzumachen. Doch aus welchen Motiven?

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Promiboxen-Teilnehmer Marco Fritsche mit Veranstalter Gianfranco Manzan. (lun)

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Der Schweizer Boxverband distanziert sich vom Promiboxen am 31. Mai in St.Gallen. Auf der Verbandshomepage heisst es: «Wir wollen sauberen Sport – in jeder Hinsicht.»

Kritisiert wird, dass kein Ringrichter des Verbandes den Kampf leiten wird und die Promis nicht lizenziert sind. «Wenn sich einer der Kämpfer schwer verletzt, wäre das fatal für das Image unseres Sports», sagt Verbandspräsident Andreas Anderegg. Den Verbandsmitgliedern, die sich am Anlass beteiligen, droht er gar mit Sanktionen.

«Wir wollen nicht, dass Blut fliesst»

Für die Sicherheit sei gesorgt, sagt hingegen Gianfranco Manzan, der Organisator des Promi-Fights. Sein Ringrichter achte darauf, dass sich Fritsche und Gimma nicht verletzten. «Wir wollen doch nicht, dass Blut fliesst», so Manzan. Für ihn ist klar, dass der Verband nur auf das Geld für Ringrichter und Lizenzen aus sei.

Nicht einschüchtern von den Drohungen lässt sich auch der Boxtrainer von Fritsche, Walter Bentivoglio: «Das ist eine seriöse Sache, zu der ich voll stehen kann.»