St. Gallen

07. Juli 2010 21:38; Akt: 07.07.2010 21:38 Print

Pipilotti Rist will Dom-Altar designenPipilotti Rist will Dom-Altar designen

Der Altarraum im St. Galler Dom soll neu gestaltet werden: Das jahrelange Provisorium wird so endgültig ersetzt.

storybild

Altarraum im St. Galler Dom soll neu gestaltet werden.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Für diese Aufgabe hat das Bistum sieben internationale Künstler und Architekten angefragt, die bis Ende Oktober einen Gestaltungsvorschlag ausarbeiten werden. «Das Projekt ist äusserst komplex. Wir sind deshalb sehr gespannt auf die verschiedenen Vorschläge der Profis», so Thomas Franck, Verwalter des katholischen Konfessionsteils. Unter den sieben Gestaltern ist auch die extravagante Ostschweizer Künstlerin Pipilotti Rist. Von ihr erhofft sich die Kirche eine gewisse Horizont­erweiterung: «Pipilotti Rist ist sehr interessant und mitunter provokant – eine Frau, die Neues wagt», sagt Franck. Im November bewertet eine Fachjury dann die Vorschläge für den neuen Altar mit Taufbecken, das Rednerpult, die Sitzgelegenheiten und Kerzenständer.

(juf/20 Minuten)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • Bergli am 05.01.2011 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Kirche und Frau

    Komisch - Frauen dürfen Kirchen gestalten - aber Priesterin sein nicht? Sie dürfen auch Nonnen sein - aber die Hierarchie ist ihnen verboten. Also Arbeiten und Schweigen. Wenn ein privates Unternehemn sich so verhalten würde gäbe es einen Sturm der Entrüstung-zu recht! Vielleicht gelingt eine Oeffnung über diese Ausschreibung? Oder stoppt Rom zum Schluss einen 'Frauenvorschlag'?

  • Raphael Müller am 08.07.2010 00:12 Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Machen wir doch einfach ein Museum draus! Wahrscheinlich gibt es doch keinen Gott. Als Museum wird die Kirche sich selber und der Zeit gerecht und ist für einmal ehrlich!