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St. Gallen
14. März 2010 23:40; Akt: 14.03.2010 23:43 Print
Harter Winter: Pures Gift für Strassen
von Mario Bozicevic - Die Strassen leiden dieses Jahr besonders stark unter dem Winter. Drastisch ist die Situation vor allem auf den Autobahnen – nun reagiert der Bund.
Auf den Ostschweizer Strassen wimmelt es diesen Winter nur so von Löchern und Rissen. Schuld daran sind die vielen Wechsel zwischen Minustemperaturen und Tauwetter. So gelangt Wasser in den Belag, gefriert und sprengt die Strasse auf. Dass das in diesem Jahr besonders gravierend ist, spürt auch Kurt Bitzer, Leiter des Strassenunterhalts im Kanton Thurgau: «Bei uns wurden deutlich mehr Frostschäden gemeldet als in anderen Wintern», sagt er. Ähnlich tönt es auch beim Strassenverkehrsamt in Buchs, wo massiv mehr Schäden gemeldet wurden.
Vor allem der Belag der Stadtautobahn (hier St. Fiden) leidet. (mbo)
Auch im Kanton St. Gallen leidet der Strassenbelag. Besonders betroffen ist hier die Stadtautobahn: «Beim Anschluss St. Fiden müssen wir wegen des Flüsterbelags ständig Reparaturen durchführen», sagt Norbert Matti, Leiter des Nationalstrassenunterhalts St. Gallen. Dieser dämme zwar den Lärm, nehme aber mehr Wasser auf. Hinzu komme, dass er häufiger vom Schnee befreit werden müsse.
Darauf reagieren nun auch die Behörden. Laut der «SonntagsZeitung» will der Bund wegen den hohen Kosten künftig nach Möglichkeit auf die Flüsterbeläge verzichten.
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