Pfyn TG

21. März 2010 21:48; Akt: 21.03.2010 20:50 Print

Versuch auf Hof: Hanf als KuhfutterVersuch auf Hof: Hanf als Kuhfutter

Der Kampf der Thurgauer Bauern gegen das Landwirtschaftsgesetz geht in die nächste Runde: Sie wollen laut «Thurgauer Zeitung» mit einem Fütterungsversuch die Harmlosigkeit von Futterhanf beweisen.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Denn wegen eines wissenschaftlichen Versuchs 2006 ist die Hanffütterung an Nutztiere laut Bundesgesetz verboten. Damals wurden THC-Pillen an Kühe verabreicht – danach wiesen Wissenschaftler THC-Spuren in der Milch nach. Laut Hanfbauer Richard Scheuch aus Pfyn beweist das aber nichts. «Der Versuch wurde mit synthetischem THC durchgeführt.» Deshalb will Scheuch nun einen zweiten Fütterungsversuch durchführen: «Ich werde vier meiner Kühe unter Aufsicht eines Tierarztes Hanf füttern», so Scheuch. Ein entsprechendes Gesuch hat der Landwirt beim Kanton bereits eingereicht. Bis er eine Bewilligung erhält, kann es allerdings noch Monate dauern.

(juf/20 Minuten)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.