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St. Gallen
20. April 2010 23:08; Akt: 20.04.2010 22:01 Print
Prostitutions-Verbot für Teenies gefordert
von Sascha Schmid - Im Kanton St. Gallen sollen sich Minderjährige nicht mehr für Sex verkaufen und in Pornofilmen mitspielen dürfen: Der Kantonsrat will ein Prostitutions-Verbot für Teenies.
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Moderne Sklaverei
Eine Gesetzeslücke ist der SVP-Kantonsrätin Jeannette Schlegel ein Dorn im Auge: Im Gegensatz zu den meisten europäischen Staaten ist die Prostitution in der Schweiz bereits ab 16 und nicht erst ab 18 Jahren legal. Zudem dürfen Minderjährige auch in Pornos mitspielen.
(Colourbox.com)
«Das ist absurd. Jugendliche unter 18 dürfen sich keine Pornos anschauen, aber mitspielen dürfen sie», so Schlegel. Deshalb hat sie eine Motion eingereicht, die fordert, dass im Kanton St. Gallen die Prostitution von Kindern unter 18 Jahren verboten wird. Die St. Galler Regierung wollte davon nichts wissen und beantragte dem Rat Nichteintreten. Mit 41 gegen 40 Stimmen sprach sich dieser gestern jedoch für das Verbot von Teenie-Prostitution aus.
Wie viele junge Mädchen in der Ostschweiz ihren Körper verkaufen, ist unklar. «Es gibt aber einige Fälle von minderjährigen Mädchen, die Labelsex betreiben. Sie prostituieren sich, um Luxusgüter kaufen zu können», sagt Susanne Gresser von der Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen Maria Magdalena. Zudem sind laut Milieu-Kennern vor allem auch Prostituierte aus Osteuropa oft minderjährig.
Im Kanton Genf ist Teenie-Prostitution bereits teilweise verboten, in Basel-Stadt und Bern sind Verbote in Planung.
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Alle 194 Kommentare




























Teenager Prostitution
Wenn es darum geht, junge Mädchen zu beschützen, sind leider die männlichen Politiker der Schweiz nicht zur Stelle. Mit 16 Jahren sind junge Menschen noch sehr einschüchterbar und können nicht die weitgreifenden, zerstörerischen Mechanismen der Prostitution nicht verstehen. Genausowenig wie Sandro, der meint, Prostitution ist das gleiche wie Sex. NEIN. Das Schutzalter sollte auf 25 Jahre erhöht werden. Und mehr Frauen in die Politik.
pädophilie auf der höchsten ebene
die schweizer regierung soll sich schämen praktisch die pädophilie auf der gesetzeseben erlaubt zu halten, denn die nicht volljährige gehören noch zu kindern.
keineR kennt das Gesetz
Reden statt verbieten! Wenn sich Heteros endlich über ihre Sexualität verständigen lernen könnten, hätten wir viel weniger Probleme und Gerichtsfälle. Wieso fällt es vielen immer erst hinterher ein, dass sie "es"nicht gewollt haben? Sex soll endlich gelernt und nicht verboten werden! Aber das will wohl keineR... Schaue Frau und Mann ins Gesetz und handle, statt zu verbieten!