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26. Juni 2007 22:58; Akt: 26.06.2007 23:04 Print
Nackter Po als Werbegag
Ein inszenierter Unfall mit einer Harley sorgte vergangenes Wochenende in Zürich für Aufsehen. Dahinter steckten Studenten der Fachhochschule St. Gallen.
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Guerilla-Werbe-Aktion: Mit blankem Po auf der Bahnhofstrasse.
Ungläubige Blicke, verdrehte Hälse und Handy-Fotografen zuhauf gabs letzten Samstag auf der Zürcher Bahnhofstrasse. Grund: Ein Töffpärchen, das anscheinend einen Unfall hinter sich hatte, schob eine Harley vor sich her. Während beim Unfall die Jeans der Frau – an Aufsehen erregender Stelle – völlig zerrissen wurde, blieb die Jeans des Mannes völlig intakt.
Fingierter Unfall eines Töffpärchens: Dahinter steckten Studenten der Fachhochschule St. Gallen.
«Es war ein Riesenspass», erzählt Samuel Enz (25), Betriebsökonomie-Student an der Fachhochschule St. Gallen. «Den Leuten blieb der Mund offen stehen wegen unseres Models mit dem blanken Hintern», erzählt er. Das Ganze war eine Guerilla-Marketing-Aktion, die Enz zusammen mit vier Mitstudenten im Rahmen einer Projektarbeit durchgezogen hat. Dabei setzten sie ein Produkt zweier Ostschweizer Unternehmen in Szene: die
Töff-Hose Rokker, die aussieht wie eine normale Jeans, bei Stürzen aber mehr Sicherheit bietet und von einem Startup-Unternehmen im Rheintal vertrieben wird. Beschichtet ist sie mit dem Spezialgewebe Dynatec von Schöller-Textil in Sevelen.
(loo)


























