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19. Februar 2006 21:32; Akt: 19.02.2006 21:34 Print
Walter-Zoo: Eingesperrte Flamingos werden aggressiv
Alle Vögel des Walter-Zoos befinden sich ab heute in provisorischen Ställen. Damit sind die Probleme aber nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Mit Nachwuchs ist 2006 nicht zu rechnen.
Die Emus, Strausse, Flamingos und Pfaue vom Walter-Zoo sind wegen der Vogelgrippe wieder in provisorischen Ställen untergebracht. Dennoch blickt Zoodirektor Ernst Federer besorgt auf die nächsten Wochen. «In der bald beginnenden Paarungszeit werden vor allem die Männchen der Flamingos aggressiv, und das könnte im engen Stall zu Problemen führen», sagt er.
Ausserdem rechnet er dieses Jahr bei keiner der Vogelarten mit Nachwuchs: «Der Stress im Stall ist zu gross.» Dennoch hat er keine Sonder-bewilligung beantragt, wie etwa die Zoos in Zürich und Basel sowie die Tierparks in Bern und Goldau. Dort wurden im Dezember und Januar wissenschaftlich begleitete Impfversuche durchgeführt um die Tiere vor dem H5N1-Virus zu schützen. An diesem Versuch konnte der Walter-Zoo nicht teilnehmen. Darum will Federer keinerlei Risiken eingehen. «Bei einer Ansteckung mit dem Virus müssten alle unsere Vögel getötet werden und der Zoo wäre lange Zeit für Besuche gesperrt», sagt er.
Wegen der Stallpflicht gibts bei den Straussen Nachwuchsprobleme.
So bleibt den Pflegern nicht anderes übrig, als die Flamingos genau zu beobachten. Bei Problemen würden einzelne Tiere von der Gruppe getrennt.
(ann)

























