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Altstätten SG
22. Juni 2009 15:11; Akt: 22.06.2009 15:56 Print
Funny: Staatsanwaltschaft ermittelt
Wegen der Erschiessung von Hündin Funny durch den Tierschutzbeauftragten in Altstätten ist auf der Stadtverwaltung eine Morddrohung eingegangen. Die Stadt hat Anzeige erstattet. Aus diesem Grund hat die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eröffnet.
Der zuständige Untersuchungsrichter Manfred Moser bestätigte eine entsprechende Meldung der Online-Ausgabe des «St. Galler Tagblatts» vom Montag. Die Ermittlungen der Untersuchungsbehörden seien bisher aber ohne Erfolg geblieben, sagte Moser.
Wegen der getöteten Funny wird ... (kat)
... Daniel Bühler angefeindet. (mko)
In Altstätten hatte die Polizei Ende Mai eine herrenlose Hündin aufgegriffen. Weil das Tier keinen vorgeschriebenen Mikrochip trug, brachten die Polizisten die Hündin ins Tierheim in Walzenhausen AR.
Funny, wie die einjährige, gesunde Mischlingshündin vom Personal des Tierheims genannt wurde, wartete darauf, von ihrem Besitzer abgeholt zu werden. Nach neun Tagen kam der Tierschutzbeauftragte der Stadt Altstätten, nahm Funny mit und erschoss den Hund (20 Minuten Online berichtete). Der publik gewordene Fall sorgte für Aufregung.
Seither sind die Leserbriefseiten der Lokalpresse voll mit Briefen empörter Leserinnen und Leser. Der Stadtrat, der Funnys Tötung verfügt hatte, wird scharf kritisiert. Der Tierschutzbeauftragte, ein pensionierter Wildhüter, wurde gar als «Monster» bezeichnet. Auch der Schweizer Tierschutz (STS) kritisierte die Erschiessung.



























