FC St. Gallen

07. Februar 2010 22:58; Akt: 08.02.2010 10:21 Print

Espenblock führt Anti-Gewalt-Kodex einEspenblock führt Anti-Gewalt-Kodex ein

von Sascha Schmid - Der Espenblock gibt sich selbst Grundsätze: Die Fankurve ruft dazu auf, Sachbeschädigungen und aktive Gewaltausübung zu verhindern. Die Behörden begrüssen diesen Schritt.

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Im Kampf gegen Ausschreitungen an Fussballspielen appelliert nun auch der Fan-Dachverband (DV) an die Vernunft der Fans. So hat die aktive Szene mit dem DV eine Art Kodex erarbeitet, der am Samstag in der AFG-Arena per Flyer in die Kurve getragen wurde. Die Kern-Botschaft: «Sachbeschädigungen, Gegenstände aufs Feld werfen und aktive Gewaltausübung liegen keinesfalls drin!» Konkret wurden fünf Grundsätze erarbeitet. Zwei Punkte richten sich dabei gegen übermässigen Alkoholkonsum oder diskriminierende Aussagen. «Die Grundsätze wurden erarbeitet, um die Selbstregulierung in der Kurve zu fördern», so der DV. Damit sollen auch weitere Repressionen der Behörden verhindert werden.

Der St. Galler Polizeikommandant Pius Valier begrüsst die Initiative: «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass die Fans Verantwortung übernehmen.» Jetzt bleibe abzuwarten, ob die Grundsätze auch eingehalten werden. Der DV fordert im Flugblatt dazu auf, Verstösse gegen die Grundsätze zu verhindern. Mit welchen Konsequenzen Chaoten zu rechnen haben, ist aber noch unklar. Die aktive Szene werde «situativ entscheiden», heisst es beim DV bloss.

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  • Heinz am 09.02.2010 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Was tut der Verband

    Auf die gefährlichen und verbotenen Pyros soll nicht verzichtet werden. Wann unternimmt der Verband endlich etwas gegen diesen Unsinn? ZB. Spielabbruch und Forfait-Niederlage der entsprechenden Mannschaft. So könnten die Fans ihre Mannschaft bis in die 4. Liga runterfeuern.

  • Luigi am 08.02.2010 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Leider zuviele Vorurteil

    Der Dachverband kann noch so gute Arbeit leisten, die Vorurteile durch (gezielt?) falsche Berichterstattung in den Medien sowie durch eine profilierungssüchtige Kantonsrätin haben schon so viel Schaden angerichtet, dass sich viele Wunden nicht mehr heilen lassen. Die Kurve an sich war schon in der Vergangenheit gegen Gewalt. Auch wenn man ihr immer wieder das Gegenteil zu unterstellen versucht.

    • fcsg am 08.02.2010 11:18 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Ist leider wahr

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  • tim am 08.02.2010 09:38 Report Diesen Beitrag melden

    Bringt nichts

    denke ich

    • David am 08.02.2010 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      Bringt was!

      Armer Pessimist! Bis doch wenigstens ruhig, wenn du nicht unterstützen kannst!

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