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Hans Raab
09. September 2010 21:52; Akt: 10.09.2010 09:53 Print
«Ich bin ein Kämpfer und gebe nicht auf»
von Marlene Kovacs - Hans Raab (70) züchtet wieder Welse. Das, obwohl er vor kurzem das Handtuch geworfen hatte. Gegenüber 20 Minuten schildert der deutsche Unternehmer, wie es mit der Farm weitergehen soll.
Herr Raab, im Februar wollten Sie die Fischfarm endgültig schliessen. Warum sind Sie nun doch wieder zurück?
Hans Raab: Ich begann damals an mir zu zweifeln und war gesundheitlich angeschlagen. Mein Leben war mir zu diesem Zeitpunkt wichtiger als die Farm. Nun geht es mir wieder etwas besser. Ich bin eben ein Kämpfer und gebe nicht so schnell auf.
Ihre in der Schweiz illegale Schlachtmethode, die Welse mit Eiswasser herunterzukühlen, zu entschleimen und dann zu köpfen, wollen Sie beibehalten. Wie soll das funktionieren?
Mein Anwalt stellt einen Antrag in Bern, um meine Schlachtmethode gesetzlich zu verankern. Viele Gutachten haben bestätigt, dass dies die beste Methode für die Welse ist.
Was machen Sie, wenn die Tötungsart nicht bewilligt wird?
Falls keine Lösung gefunden wird, muss ich meine Welse, wenn sie schlachtreif sind, lebend verkaufen. Dann kann sie jeder so schlachten, wie er will – natürlich nur, soweit es das Gesetz erlaubt.
Was halten Sie vom Tötungsverfahren mit Strom, das in diesem Jahr schon auf den Markt kommen könnte?
Für mich ist das eine Tierquälerei und kommt überhaupt nicht in Frage.
Sie haben die Klage gegen den Kanton, in der sie 104 Millionen Franken Schadenersatz fordern, zurückgezogen. Warum?
Ich hätte eine grosse Chance gehabt mit der Klage durchzukommen. Doch nun will ich in Ruhe noch einmal beginnen. Am liebsten wäre es mir, den gesamten Betrieb hochzufahren.
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Alle 17 Kommentare





























bin ein Kämpfer
Einer gegen ALLE, das kann nicht gut gehen!!
Hochstapler
Wenn alle Einrichtungen und Installationen, die Hans Raab noch nicht bezahlt hat, ihm weggenommen würden, hätte Raab gar nicht wieder eröffnen können. Ich denke er ist ein Hochstapler und finde es bedenklich, wie viel Präsenz ihm die Medien gewähren...
@an alle befürworter
ich kann nicht verstehen warum ausgerechnet bei herrn raab die schweizer gesetze nicht greifen sollen.klar kann man den sinn/nutzen eines gesetztes hinterfragen. aber wenn das gesetz rechtens ist hat es ausnahmslos für alle zu gelten. geld hin, geld her. und wie weit kommen wir wenn wir bei allem die ausrede benutzen andere tun es auch, andere tun es schlimmer? das hat kindergartenlogik.