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Gleitschirmfliegen
10. Juni 2009 23:05; Akt: 29.06.2009 09:53 Print
Ostschweizer zeigen kühne Stunts
von Urs-Peter Zwingli - Wer sich einen Gleitschirm-Flug gemütlich vorstellt, wird in Appenzell eines Besseren belehrt: Fünf Ostschweizer springen aus einem Heissluftballon und zeigen spektakuläre Tricks.

«Es gibt uns ein Gefühl von grenzenloser Freiheit», sagt der Trogener Sam Hochstrasser über Gleitschirm-Akrobatik. Er und seine Kollegen Fabio Zgraggen, Reto Dörig, Sam Wüst und Florian Gmünder vom Ostschweizer Team Freewings präsentieren ihren Sport am Wochenende am Heissluftballon-Treffen Held Trophy in Appenzell: Von einem Ballon stürzen sie sich aus 1000 Metern in die Tiefe.
Sam Hochstrasser und seine Kollegen zeigen am Wochenende in Appenzell ihre atemberaubenden Tricks. (upz)
Doch die Freewings, die ihre Fertigkeiten zum ersten Mal in der Ostschweiz zeigen, gleiten nicht sanft ins Tal wie gewöhnliche Gleitschirmpiloten: «Es geht darum, möglichst spektakuläre Tricks zu zeigen», sagt Hochstrasser. Möglich sind Loopings, Spiralen oder – durch kurzzeitiges Zusammenziehen des Schirms – sogar der freie Fall. Obwohl die Kunststücke für die Zuschauer halsbrecherisch aussehen, fliegt die Angst bei den Free-wings nicht mit, höchstens das Adrenalin. «Wir alle betreiben diesen Sport seit mehreren Jahren», sagt der hauptberufliche Tandem-Pilot Hochstrasser. Dennoch haben die Piloten für den Fall der Fälle gleich zwei Notschirme dabei.

























