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Uznach SG
24. Mai 2010 22:00; Akt: 24.05.2010 20:55 Print
80-Jähriger von Muni schwer verletzt
von Julia Fischer/Sascha Schmid - Ein Stier hat am Montag einen Wanderer schwer verletzt. Der Angriff ereignete sich neben dem Hof, wo vor drei Wochen eine Kuh eine Frau getötet hatte.

In der Nähe dieses Hofs ging ein Muni auf einen Wanderer los und verletzte ihn schwer. (Bild: juf)
Die Kühe im Weiler Neumüli bei Uznach sind gefährlich: Vor rund drei Wochen trampelte eine Mutterkuh eine Frau zu Tode. Gestern wurde ein 80-jähriger Wanderer schwer verletzt, weil ein Stier auf ihn losgegangen war. Der Mann war auf dem Wanderweg durch die Weide gegangen. «Das ausgewachsene Tier hat den Mann mehrmals attackiert, auch als er bereits am Boden lag», sagt Hans Peter Eugster, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Wieso es zum Unfall kam, ist noch in Abklärung. R.L., der Besitzer des Stiers, wollte gegenüber 20 Minuten keine Angaben machen. Vor drei Wochen hatte er aber gesagt, vor seinem Stier müsse man sich in Acht nehmen. Ein Schild in der Nähe des Hofs warnte vor dem gefährlichen Tier.
«Wenn man durch eine Herde mit einem Muni geht, kann es schnell gefährlich werden», warnt «Kuhflüsterer» Adrian Dietrich, Lehrer am Landwirtschaftlichen Kompetenzzentrum Inforama in Hondrich BE. Mit einem Gewicht von bis zu 700 Kilo hätten die Tiere eine enorme Kraft. Weil sie auch für die Bauern ein Risiko darstellten, würden sie oft gar nicht auf die Weide gelassen.
Ob der Bauer eine Mitschuld am Unfall trägt, wird die Justiz entscheiden. Die Staatsanwalt ermittelt wegen Körperverletzung.
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Alle 31 Kommentare




























Geht in der Stadt Wandern!!
Für ein Fehler des Menschen muss ein Tier sterben!! Die Wandersleute können nicht mehr mit den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere umgehen. Rudeltiere sind auch Rinder! Ein Rudel verteidigt sein Revier und seine Herde!!! Als Besitzer von Tieren die man nicht einzeln halten darf, weiss ich vovon ich rede. Meine Kinder lehrenen es so gerade!! Respekt vor der Natur kennt der Schweizer schlecht wen sie nicht zu seinem verhalten passt.
Subventionen
Die Landwirtschaft, welche fleissig Subventionsgelder kassiert, sollte auch um die Sicherheit der Wegbenützer besorgt sein. Es ist absolut kein Problem Herden (Mutterkuhhaltung) in abgelegenen Teilen zu halten, bzw. alternative Wege auszuschildern. Auch Hofhunde sollten einer besseren Kontrolle unterliegen, statt sich auf Kampfhunde zu konzentrieren. Es ist völlig daneben, dass die Landwirtschaft immer wieder mit Samthandschuhen angefasst wird, wo sonst gleich mit neuen Gesetzen hantiert wird.
der Wanderweg gehört dem Menschen!
Es gibt auch Wanderwege auf Treasure Island,und es wird eindrücklich vor den niedlichen Dingos gewarnt,die sich zu Bestien wandeln wenn sie Hunger haben, oder der Killerinstinkt erwacht.Von den Angefallen werden meist,wenn überhaupt,nur noch Kleiderfetzen gefunden.Der Muni ist da noch etwas humaner im Umgang mit den Eindringlingen,denn er frisst kein Fleisch