REBSTEIN

16. November 2008 21:36; Akt: 16.11.2008 20:37 Print

Kritik an Rheintaler VerschwörernKritik an Rheintaler Verschwörern

Die Rheintaler Anti-Genozid-Partei sammelte gegen biometrische Pässe Unterschriften. St. Galler Politiker distanzieren sich aber von der Verschwörungspartei.

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Das Referendum gegen biometrische Pässe kam im Oktober mit 64 000 Unterschriften zustande. Am 17. Mai 2009 stimmt das Volk darüber ab. Wie der «Tages-Anzeiger» am Samstag berichtete, sammelte die Rebsteiner Anti-Genozid-Partei (AGP) viele Unterschriften: «Das Zustandekommen des Referendums hing davon ab», bestätigt Robert Devenoges, Mediensprecher des Referendumskomitees. Die AGP aber ist umstritten: Sie glaubt, dass die Computerchips der biometrischen Pässe ein Produkt Satans sind und zum Genozid an der Christenheit führen werden.

Dies passt Politikern nicht, die auf der Website als Unterstützer des Referendums genannt werden. Der Wiler SVP-Nationalrat Lukas Reimann distanziert sich «von Argumentationen dieser Art». Auch die Grüne Nationalrätin Yvonne Gilli aus Wil hält nichts von den Verschwörungstheoretikern: «Ich will, dass mein Name von der Website verschwindet.» Das Referendumskomitee distanzierte sich mittlerweile auch von der AGP. Diese habe unabhängig vom Komitee Unterschriften gesammelt.

upz/mak