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Schlattingen TG
05. September 2010 22:04; Akt: 05.09.2010 22:05 Print
200 Eierwürfe gegen Schulen und Auto
von Michèle Vaterlaus - Unbekannte haben am Wochenende in Schlattingen über 200 Eier gestohlen. Dann warfen sie diese an die Fassaden zweier Schulhäuser und gegen ein Auto.

Schlattingen: Die Eierdiebe richteten eine Riesensauerei an. (Bild: Kapo TG)
«Ich bin morgens um vier Aufgewacht, weil es gekracht hat», sagt Anwohner R.B.*. Er habe dann in der Nacht auf Samstag noch aus dem Fenster geschaut, aber nichts gesehen. «Erst am Morgen habe ich die Sauerei entdeckt. Sogar mein Auto war beschmiert», so der verärgerte Anwohner. Der Grund: Unbekannte Täter haben über 200 Eier auf das alte und das neue Schulhaus in Schlattingen geworfen. Die Wurfgeschosse hatten sie zuvor in einem nahen Hofladen erbeutet: «240 Eier haben sie mitgenommen. Das ist eine Frechheit», sagt die Betreiberin des Ladens. Sie hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Diese fahndet nun nach den Eierwerfern, tappt aber noch im Dunkeln. Die Anwohner haben bereits Vermutungen. «Wahrscheinlich waren es Jugendliche, die vom Ausgang nach Hause gekommen sind», mutmasst eine Passantin.
Bei den Schulhäusern fallen nun grosse Reinigungsarbeiten an. «Am Samstag habe ich sechs Stunden lang mit einem Spezialmittel geputzt», sagt Abwärtin Margrit Forster. Nun werde sie nochmals ein paar Stunden reinigen müssen. Laut Polizei sind durch die Eierschlacht Reinigungskosten von mehreren Tausend Franken entstanden.
* Name der Redaktion bekannt
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Alle 4 Kommentare




























mit bussen ist auch nicht geholfen
wer sind die leittragenden bei bussen meist die eltern und sie bringen ja e nichts. die jungen hätten nach meiner meinung die sache mit arbeit für die schul und bauer zu begleichen. und sich natürlich für den blödsin endschuldigen. so lernen sie auch was daraus.
Unverhältnissmässig
Landeier haben sich in den letzen Jahrhunderten öfters einen Lausbubenstreich erlaubt. Deswegen so ein Theater zu machen, und die Sache in den Medien derart aufzubauschen deutet darauf hin, dass in der betroffenen Gemeinde etwas nicht so ist wie es sein sollte. Von Tausenden Franken Schaden zu sprechen,wo einige Kübel Wasser+ Putzmittel nebst 2-3 Stunden putzen genügen. Lässt erahnen was für unehrliche Wucherer die Geschicke der bemittleidenswerten Einwohner zu leiten schweinen.
Unverhältnissmässig
Sie haben Recht! Die Kosten sind masslos übertrieben. Von solchen Kosten kann nur jemand reden der sich noch nie die Hände beim arbeiten schmutzig gemacht hat! Mir tut nur der Bauer/Bäuerin leid wegen der gestohlenen Eier, schliesslich sind das doch ca. 200,00 Fr Verlust! Abgesehen davon wirft man nicht mit frischen Lebensmitteln um sich, wären die Eier faul gewesen wäre es für mich kein Problem gewesen . . .
Die Kosten sind angemessen
stellen Sie sich nur mal vor was so ein Polizeieinsatz kostet. Nicht wegen den hohen Gehältern der Polizisten sondern wegen deren Schutzausrüstung (Kugelsicher + vollständig dichter ABC-Schutz etc). Schliesslich haben die ja nicht gewusst ob die Eier H1N1 befallen sind. Dazu kommen folglich noch die aufwendigen Laboranalyen wegen der Hühnergrippe.