Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Arbon TG
09. März 2010 22:30; Akt: 09.03.2010 22:35 Print
Diebesbande machte die Ostschweiz unsicher
von Marlene Kovacs - Eine sechsköpfige Diebesbande machte stahl über Jahre alles, was nicht niet- und nagelfest war. Sie beging über 60 Delikte. Dafür sollen die Männer nun teilweise für mehrere Jahre ins Gefängnis.
21 Ordner füllen die zahlreichen Delikte, für die sich die Angeklagten im Alter zwischen 20 und 36 Jahren gestern vor dem Bezirksgericht Arbon zu verantworten hatten: Sie reichen von banden- und gewerbsmässigen Diebstählen, Gefährdung des Lebens, mehrfacher Sachbeschädigung bis hin zu Hehlerei und Hausfriedensbruch. Im Oberthurgau und in St. Galler Gemeinden stahlen die Täter Autos, Motorräder, Blanko-Fahrausweise, einen Tresor, Zigaretten und vieles mehr. Ein 22-jähriger Angeklagter raste zudem bei einer Verkehrskontrolle mit dem Auto auf einen Polizisten zu. Nur mit einem Sprung zur Seite konnte sich dieser retten.
Laut Staatsanwalt ist der Drahtzieher der Bande aber der 36-jährige Angeklagte, der schon wegen ähnlichen Delikten vorbestraft ist. «Er leidet unter chronischem Geldmangel und hat eine halbe Million Franken Schulden», so der Staatsanwalt. Darum habe er die anderen Angeklagten vorgeschickt und im Hintergrund abgesahnt. Die Anklage verlangt für den Mann eine sechsjährige Freiheitsstrafe. «Er war sicher nicht der Lenker und Denker», wiederspricht der Verteidiger und fordert zwischen drei und vier Jahren Haft. Für die anderen Angeklagten werden hohe Freiheitsstrafen zwischen 12 Monaten und vier Jahren gefordert. Das Urteil folgt am Donnerstag.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 12 Kommentare




























EINER DER BETROFFENEN
Wir sind alle 6 schweizer
EIN BETROFFENER SPRICHT
DANKE VIEL MALS FÜR DIE SCHÖNE KOMMENTARE... WENN IHR NICHT WISST; WIE DAS ABGELAUFEN IST; LIEBER DENKEN ALS SCHREIBEN...
toll...
super ja, so läufts. bisschen in den knast und dann gets weiter. ich bin dafür das wir wieder arbeitslager einführen, die sollen solange "steine klopfen" bis ihre schulden und den angerichteten schaden abgearbeitet ist!
EINER DER BETROFFENEN
Wisst Ihr, mit Gefägnis kann man nicht alle Problem lösen... Und genau das Problem liegt da, von dieser Gerichtsverhaldlung entstehen wieder Kosten, und diese Kosten müssen auch wieder bezahlt werden... Da macht man einmal einen Fehler und man kommt von dieser Teufelsspirale nicht mehr raus...