02. Mai 2007 23:15; Akt: 03.05.2007 00:22 Print
Tiermesse Animalia setzt sich für Kampfhunde ein
Hunde haben wegen der Kampfhunddebatte heute in der Schweiz ein Imageproblem: Die Organisatoren der Tiermesse Animalia in St.Gallen wollen dies mit einem Hundeballett ändern.
Die Schweiz diskutiert über ein Verbot von Kampfhunden. In einzelnen Kantonen gibt es bereits besondere Auflagen wie Wesenstest und Maulkorbzwang. Seit der Ankündigung eines Hunderassenverbots auf Bundesebene hat das Interesse an Kampfhunden stark nachgelassen, sagt Christine Rossier, Präsidentin der Hundeausstellung an der Animalia. Rossier: «Die Hundebesitzer haben Angst, wegen ihres Hundes beschimpft zu werden. Wir glauben aber, dass jede Hunderasse unter der Führung von verantwortungsvollen Hundehaltern kein Problem für die Gesellschaft darstellt.»
Saskia Holderegger beim Tanzen mit ihrem Rottweiler. (Dog-shots.ch)
Vierte Animalia-Kleintiermesse
Tausende von einheimischen und exotischen Tieren werden an der Messe Animalia am 12. und 13. Mai auf dem Olma-Gelände in St.Gallen zu sehen sein. Dabei präsentieren über 60 Aussteller 25 verschiedene Tierarten. Dazu gehören sowohl Heimtiere – wie Hunde und Katzen aus aller Welt – als auch Kleintiere wie Kaninchen, Vögel oder Meerschweinchen bis hin zu Schlangen und Kleinkrokodilen.
Was gut ausgebildete Hunde alles können, zeigt deshalb an der Animalia ein Hundeballett. Jeweils einmal an beiden Ausstellungstagen treten zehn verschiedene Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen in einer 40-minütigen Dog-Dancing-Show auf. «Es braucht viel hartes Training, bis der Tanz von Mensch mit Hund harmoniert», sagt Saskia Holderegger (22), Organisatorin des Dog-Dancing. Die Hunderasse spielt dabei keine vordergründige Rolle: Vor drei Jahren hat Holderegger sogar angefangen, mit zwei Rottweilern zu tanzen. Holderegger: «Ich möchte damit zeigen, dass Hunde keine gefährlichen Bestien sind.»
(lun)































