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Ostschweizer Auto-Rowdys
24. Juli 2011 22:56; Akt: 25.07.2011 09:33 Print
Mit Absicht zwei Menschen angefahren
von Marlene Kovacs - Horror auf den Ostschweizer Strassen: Ein Velofahrer und eine Fussgängerin sind am Wochenende absichtlich niedergefahren und verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen.
Unglaubliche Szenen auf St. Galler Strassen: Mit voller Absicht haben zwei Autolenker Menschen angefahren. Der erste Fall ereignete sich am Samstag gegen 5 Uhr. Nach einem Fest beim Fussballklub Rebstein stiegen zwei junge Frauen ins Auto von Unbekannten ein. «Der zwischen 20 und 23 Jahre alte Lenker und sein Kollege hatten den Frauen angeboten, sie mit ihrem schwarzen Kleinwagen mitzunehmen», sagt Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi. Doch als die Mitfahrerinnen in Balgach den Chauffeur baten, sie aussteigen zu lassen, geschah das Unerwartete.
Am Samstag wurde ein Velofahrer von einem Auto absichtlich angefahren.
Genötigte Autofahrer
Zeugen sucht die Polizei auch für weitere Fälle: Weil ein Fahrer nach der Einfahrt auf die A53 die Spur wechselte, baute ein Lenker (45) am Samstag einen Unfall. Er musste ausweichen, prallte gegen eine Leitplanke und fuhr eine Böschung hinauf. Der Lenker des zweiten Autos fuhr weiter. Auf der A7 bei Frauenfeld ereignete sich am Freitag etwas Ähnliches: Nachdem sie überholt hatte, spurte eine Lenkerin (58) wieder auf die Normalspur ein. Dabei wurde sie rechts überholt. Um einen Zusammenprall zu vermeiden, wich sie aus und prallte gegen die Mittelleitplanke.
«Zuerst werde ich noch diesen Velofahrer anfahren», soll der Lenker laut Zeuginnen gesagt haben. Danach schwenkte er nach rechts und rammte einen 34-jährigen Radfahrer. «Dieser prallte gegen das Seitenfenster und wurde verletzt», so Krüsi. Danach gelang es einer Frau, die Handbremse zu ziehen. «So konnten sie flüchten und dem Mann zu Hilfe eilen», sagt Krüsi. Der unbekannte Fahrer und sein Kollege fuhren weiter, der Velofahrer musste ins Spital.
Nur rund zwölf Stunden später wurde eine Fussgängerin auf der alten Kantonsstrasse in Henau gezielt angefahren. Die Frau wollte einen Autofahrer, der viel zu schnell unterwegs war, zum Abbremsen bewegen. «Sie trat auf die Strasse und gab ihm ein Handzeichen», sagt Krüsi. Statt langsamer zu werden, riss der Schweizer (20) das Steuer herum und touchierte die Frau. Sie wurde am Bein verletzt. Die Polizei konnte den Fahrer kurze Zeit später ermitteln. Er gab an, er habe die Frau nur einschüchtern wollen. «Von der Kollision will er nichts bemerkt haben», so Krüsi.
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Alle 20 Kommentare






























mit absicht ?
hat die frau ein radarmessgerät dabei gehabt ? wie kommt sie dazu extra in die strasse zu laufen und hobypolizist zu spielen ? da gehören beweise her und bitte von beiden seiten aussagen !
wer darf strafen?
Es ist egal, was sie gemacht hat. Sollte es etwas Rechtswidriges gewesen sein, so ist es die Aufgabe der Polizei und Justiz strafend zu handeln und nicht die einer Person am Steuer.
Justiz
Wer sein Auto als Waffe einsetzt, soll bitte auch entsprechend behandelt werden. Da reicht es nicht aus, die Waffe (Auto) wegzunehmen und zu verbieten. So jemand gehört in den Knast! Das ist versuchte Tötung oder zumindest schwere Körperverletzung.
Strassenroadys sind Mörder
solchen fahrern gehört der führerschein für immer weg. denn es sind nichts als mordversuche,die da geschehen. mir ist mal was ähnliches passiert-mir blieb fast das herz stehen.auch in der Ost-Schweiz.Trotz viel Gegenverkehr überholte mich ein farbig-bunter Sportwagen und fuhr mit Vollgas auf der Überholspur rund 500 Meter weit. alle entgegenkommenden autos mussten ausweichen.dass keiner gerammt wurde, war ein wunder.ich dachte ich seh nicht richtig.leider war der fahrer viel zu schnell,drum war das autokennzeichen nicht sichtbar.eine kamera müsste man dabei haben und filmen....