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Verkehrschaos
08. Februar 2012 22:38; Akt: 08.02.2012 22:12 Print
Eltern im Halteverbot: Schule hat genug
von Ilda Özalp - Jeden Tag verursachen Autos ein Verkehrschaos vor der Primarschule Bottighofen. Die Gemeinde will nun das Problem beseitigen und Fehlbare anzeigen.

Schulvorplatz in Bottighofen.
Jeden Mittag zeigt sich dasselbe Bild vor der Primarschule Bottighofen: Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen, halten vor der Schule und warten, bis die Schulglocke läutet. «In der Regel stehen 10 bis 15 Autos im Halteverbot und verursachen ein Verkehrschaos», sagt Gemeindeammann Urs Siegfried. Auch in anderen Gemeinden ist das Problem bekannt: «Wir haben bei mehreren Schulen festgestellt, dass Eltern beim Fussgängerstreifen anhalten, um ihre Kinder auszuladen oder abzuholen», so Marlis Angehrn, Wiler Schulratspräsidentin. Dies sei gefährlich für diejenigen Kinder, die zu Fuss nach Hause gehen.
Pilotprojekt «Pedibus»Seit letzten Sommer wird in St. Gallen das Pilotprojekt «Pedibus» durchgeführt: Ein Elternteil begleitet dabei im Quartier Rotmonten eine Gruppe von Kindergärtlern in die Schule. Verkehrsinstruktoren der Stadtpolizei arbeiteten mit den Eltern zusammen. Laut Benjamin Lütolf von der Stapo sollen die Kinder durch «Pedibus» lernen, selbstständig den Schulweg zu gehen. Das Angebot steht ab Sommer interessierten Elterngruppen in der ganzen Stadt zur Verfügung.
In Bottighofen ist das Problem laut «Thurgauer Zeitung» so akut geworden, dass die Gemeinde eingreifen musste. Sie hat jemanden angestellt, der kurz vor Mittag Sicherheitskegel aufstellt, um das Parkieren im Halteverbot zu verhindern. Wenn sich mit dieser Massnahme die Lage nicht bessert, wird die Gemeinde noch härter durchgreifen: Die Autos, die im Parkverbot stehen, werden fotografiert und der Polizei gemeldet. «Wir sind um die Sicherheit der Kinder besorgt und wollten deshalb eingreifen, bevor ein Unfall passiert», so Siegfried.
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Alle 11 Kommentare





























Sicherer Schulweg
Pedibus ist sicher und lehrreich. Wir machten das (früher) mit unsern Kindern genau gleich. Zuerst den ganzen Weg und später immer kürzereStrecken. Bis die Kinder sich sicher fühlten. Es ha funktioniert. Bei Dunkelheit SICHTBARE Kleidung!
Hört auf damit!
Das ist nicht nur in Bottighofen so. Mensch Eltern, lasst Eure Kinder zu Fuss gehen. Hat noch keinem geschadet. Un wenn ihr Angst um sie habt , dann begleitet sie zu FUSS. Würde mach einem Elternteil sicher auch gut tun. Ihr nehmt den Kindern die ganz wichtige Zeit die es mit den Gspänli auf dem Schulweg machen kann. Ich kenne ein Kind das wurde zwei Jahre lang in den Kindergarten kutschiert. Seis mit dem Auto, Velo oder Schlitten gewesen. Nicht ein einziges mal zu Fuss.Das Kind wohnte nur etwa 200m vom Kindergarten weg. Es hatte auch dementsprechend null Kondition. Diese Kinder tun mir leid
Kunststück
Ich kann jeden Morgen beobachten wie einige Hausfrauen ihre Kinder in den SUV packen, um sie 300m weiter, bei der Schule wieder auszuladen und zurück nach Hause zu fahren.