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Postauto
07. Februar 2012 23:11; Akt: 07.02.2012 20:18 Print
Fahrgäste auf die Strasse gestellt
von Simon Städeli - Wegen vereister Strassen fuhr ein Postauto nicht mehr nach Steckborn weiter. Die Gäste mussten zu Fuss weiter und ärgern sich.

Maurice Knott musste laufen.
Maurice Knott nahm vergangenen Dienstag nach Feierabend wie immer das Postauto von Frauenfeld nach Steckborn. Auf dem Weg stoppte die Fahrt abrupt: In Hörhausen rief der Fahrer über die Lautsprecher aus, dass die Fahrt nicht mehr weitergehe. Die Strasse sei vereist und die Fahrt hinunter zum Bodensee nach Steckborn zu gefährlich. Der 39-jährige Postauto-Stammgast Knott ärgert sich: «Bei minus sieben Grad mussten wir zu Fuss den steilen Weg nach Steckborn hinunterlaufen.» Dies habe 45 Minuten gedauert. «Die Strasse war weder vereist noch mit Schnee bedeckt, der Fahrer hatte unnötig Angst», sagt Knott. Wenigstens hätte man für die zehn Businsassen ein Taxi organisieren können.
Infografik Frostige ZeitenBei Postauto Schweiz bedauert man den Vorfall, steht aber zum Entscheid des Fahrers. «Die Sicherheit der Fahrgäste steht bei uns im Vordergrund, unser Fahrer hat richtig gehandelt», sagt Pressesprecher Mariano Masserini. Schnee und Eis auf der Strasse seien an diesem Tag nicht geräumt worden, wie der kantonale Winterdienst den Fahrern mitgeteilt habe. «Der Fahrer hat zudem die Busgäste informiert, dass das nächste Postauto spätestens in einer halben Stunde weiterfährt», so Masserini. Denn ab 18 Uhr sind auf dieser Strecke kleinere, wendigere Busse unterwegs. Diese befuhren auch die angeblich gefährliche Strecke nach Steckborn.
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Alle 4 Kommentare






























Früher hatte man auch nicht für jeden Weg ein Postauto, da hat man noch seine Füsse gebraucht.
Und wenn ...
dann etwas passiert wäre, wie z.B. der Bus wäre den Abhang hinunter gedonnert?? Der selbe Herr Knott hätte dann die Verantwortungslosigkeit des Busfahrers angeklagt, wenn er es denn überlebt hätte!!
und wenn...
und was wäre wenn jemand der dann zu Fuss laufen müsste von einem Auto angefahren wäre...wenn das Wörtchen wenn nicht wär.
Respekt vom Fahrer
Wahrscheinlich sind das die selben Gästen, die ausrufen, wenn es einen Unfall gegeben hätte.