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Kreative Studenten
21. November 2011 22:58; Akt: 22.11.2011 00:45 Print
HSG-Studis erfinden Notruf-App
Mit einer App fürs iPhone wollen zwei HSG-Studenten den nächtlichen Heimweg sicherer machen. Bei Gefahr setzt das Programm einen Notruf mit Koordinaten an ausgewählte Kontakte ab.
Die Idee hinter Miokay ist simpel: Die App setzt einen Notruf ab, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Mitentwickelt haben das Programm zwei Studenten der Universität St. Gallen, Oliver Heimes (23) und Christian Hartung (23).
Christian Hartung hat die App mit einem Kollegen entwickelt.
Wenn der Benutzer den Bildschirm nicht mehr berührt, setzt die App nach Ablauf eines Timers automatisch einen Notruf mit den GPS-Koordinaten an einen ausgewählten Kontakt ab.
«Miokay ist eine Art Bodyguard für die Hosentasche», sagt Hartung. Wer zum Beispiel durch eine dunkle Gasse läuft, kann die App starten. «Durch regelmässiges Berühren des Bildschirms erkennt die Software dann, dass alles okay ist», so Hartung. Doch: Wenn eine Berührung ausbleibt, wird ein Notruf abgesetzt und die GPS-Koordinaten werden an einen vordefinierten Kontakt gesendet. Der Clou: Das Notrufsignal läuft über einen externen Server, so funktioniert die App auch, wenn das Smartphone zerstört wird. In den nächsten Tagen soll Miokay laut Hartung in der Schweiz auf den Markt kommen.
Die Polizei findet eine solche Alarm-App grundsätzlich eine gute Idee: «Alles, was die Menschen beruhigt und ihnen subjektive Sicherheit verschafft, ist in unserem Sinne», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Eine eigene Alarm-App der Polizei ist für ihn jedoch kein Thema. Die Fehlalarmquote wäre wohl zu hoch, so Krüsi.
(tob/20 Minuten)




























