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In Flums
09. Februar 2012 22:45; Akt: 09.02.2012 21:55 Print
Irische Fire Brigade übte für den Ernstfall
von Tobias Bolzern - Flammen-Inferno: Feuerwehrleute aus Cork haben die letzten zwei Tage in Flums für den Ernstfall geprobt. Beobachtet wurden sie dabei von der irischen Regierung und von Fernsehkameras.

Irische Firefighter üben die Bekämpfung von Tunnelbränden. (Bild: hagerbach.ch)
Brennende Autos, Verletzte und dichter Rauch: 23 Einsatzkräfte der Fire Brigade aus Cork in Irland haben die letzten zwei Tage im Versuchsstollen Hagerbach in Flums den Ernstfall eines Tunnelbrands geübt. «Feuer in einem Tunnel ist eine komplexe Angelegenheit», sagt Alexander Korten, Projektingenieur vom Hagerbach. Denn: Die Bedingungen für die Löscharbeiten seien schwierig. «Die Platzverhältnisse sind knapp und wegen des vielen Rauchs ist die Sicht stark eingeschränkt», so Korten.
Neben Theorie waren mehrere praktische Übungen Hauptbestandteil des Trainings, das mit Schweizer Feuerwehrinspektoren organisiert wurde. So musste die Fire Brigade mit Wärmebildkameras Verletzte im Rauch suchen oder brennende Autos löschen.
Beobachtet wurden sie dabei von Vertretern der irischen Regierung und den Kameras des irischen TV-Senders RTÉ, der die Fire Brigade porträtiert. «In Irland gibt es keine Möglichkeit, in einem Tunnel mit Autos oder Lastwagen zu üben», sagt Kommandant Phil O’Hear. In der Ostschweiz dagegen könnten sie unter realen Bedingungen für ein Worst-Case-Szenario trainieren, so O’Hear zu Radio FM1.
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