Conny-Land

10. Januar 2012 22:44; Akt: 11.01.2012 04:05 Print

Proteste weiten sich ausProteste weiten sich aus

von Marlene Kovacs - Der Fall Conny-Land ist weiterhin ungeklärt und der Tod der beiden Delfine sorgt weltweit für Empörung. Aus Schweden kommt eine Petition mit über 100 000 Unterschriften.

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Der Tod der Conny-Land-Delfine sorgt weltweit für Empörung. (Bild: Keystone)

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Die Spekulationen um den mysteriösen Tod der Delfine Chelmers (29) und Shadow (8) im November 2011 innerhalb einer Woche reissen nicht ab. Noch immer ist die Todesursache ungeklärt. Die zuständige Staatsanwaltschaft Kreuzlingen blockt jede Anfrage ab. In vier Wochen wisse man mehr, hiess es dort noch vor zwei Monaten. Doch bis jetzt kam nichts nach. Nur der Thurgauer Generalstaatsanwalt Hans-Ruedi Graf nahm gestern Stellung: «Das medizinische Gutachten liegt uns noch nicht vor. Auch ich weiss nicht, wo es klemmt.»

Während die Schweizer Behörden zu dem Fall hauptsächlich schweigen, werden die kritischen Stimmen aus dem Ausland lauter. Carin Zellerman aus Schweden hat eine Petition lanciert. «Unser Ziel ist es, dass das Delfinarium des Conny-Land geschlossen wird», so Zellerman. Die umstrittene Rave-Party vom 29. Oktober habe etwas mit dem Tod der Delfine zu tun gehabt, glaubt sie. Die Petition unter Change.org richtet sich an Menschen weltweit. Bereits haben über 100 000 Delfinarium-Gegner unterzeichnet. «Die unterschriebenen Briefe gehen an die Thurgauer Behörden», so Zellerman.

Beim Conny-Land weiss man nichts von der Petition und ist nach wie vor ratlos. «Auch wir wissen noch nicht, warum die beiden Delfine gestorben sind. Die Rave-Party war aber sicherlich nicht die Ursache», so Conny-Land-Direktor Roby Gasser.

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  • Gaby Bühler am 11.01.2012 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wir vergessen es nicht

    Gasser widerspricht sich: "Wir wissen noch nicht" und "die Rave Party war aber sicherlich nicht die Ursache". Die scheinen mehr zu wissen, als sie preisgeben. Sie hoffen immer noch, dass es im Sand verläuft. WIR VERGESSEN ES NICHT.

  • Antonietta/Tumminello am 11.01.2012 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    gegen Gefangenhaltung von Delfinen

    Es ist unverantwortlich, diese hochentwickelten Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfnisse vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft. Auch die Nahrung in Gefangenschaft, nämlich toter Fisch, ist für Delfine nicht "natürlich", denn in freier Wildbahn fressen Delfine nur lebende Fische, tote meiden sie.

  • Mutter am 11.01.2012 07:58 Report Diesen Beitrag melden

    Weite Kreise

    Wieviele Schweden gehen ins Connyland???Die Tiere werden manchmal oft besser gehalten als Kinder,da macht man auch kein Theater und wenn man ein Theater macht dauert es lange.Zuerst schreibt man in den Medien Tiere werden älter im Zoo und jetzt macht man so ein Spektakel.Glaube wer was er will.Doch die Kreise die sich einmischen sind zu weit weg,die Schweiz ist nicht das einzige Delfinarium.Nicht die Sache vom Ausland.

    • Angie Neuhaus am 13.01.2012 20:33 Report Diesen Beitrag melden

      TIERSCHUTZ KENNT KEINE GRENZEN

      Liebe Mutter, ich glaube schon, dass man sofort ein Theater macht bei Kinder, da kommt sofort die Behörde. Und das hat nichts mit Schweden zu tun, die Unterschriften kommen von der ganzen Welt, auch von der Schweiz. Tiere werden NICHT älter in den Zoos, wir Schweizer gehen auch ins Ausland um die Delfinarien zu schliessen, denn auf der ganzen Welt müssen die Delfinarien geschlossen werden, weil Delfine nicht die Clown's für die Zuschauer sind.

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