Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Schweiz
01. November 2009 10:41; Akt: 01.11.2009 10:42 Print
Kein Schwein kümmert die Grippe
Eine tödliche Grippewelle ist im Anzug auf die Schweiz. Doch es macht den Anschein als ob es hier niemanden interessieren würde. Fünf Sechstel der Schweizerinnen und Schweizer wollen sich gar nicht impfen lassen.
Die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betreffend die die Impfung gegen die Schweinegrippe kommt bei der Schweizer Bevölkerung schlecht an. 86,4 Prozent gaben in einer Umfrage an, sie wollten sich nicht vorsorglich impfen lassen. Der kleine Rest weiss es noch nicht.
Symptome der SchweinegrippeDie Symptome der Schweinegrippe ähneln der einer ganz normalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Einige Patienten berichteten auch über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Ohne Laboruntersuchung gibt es keine Gewissheit.
Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch ist sehr kurz, manchmal erkranken Infizierte schon binnen Stunden, die meisten spätestens innerhalb von drei Tagen. In dieser Zeit sind die Patienten schon ansteckend, da die Virenausscheidung über die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums beginnt. Diese Ausscheidung dauert in der Regel bis zu sieben Tage, bei geschwächten Menschen auch länger. (ap)
Verhaltensregeln für den Ernstfall
Im Auftrag des «SonntagsBlicks» befragte das Meinungsforschungsinstitut Isopublic telefonisch 606 Personen. Die Frage, ob sie sich gegen die normale Grippe impfen lassen wollten, beantworteten 83,9 Prozent mit Nein.
Vor Reisen in ferne Länder sind 42,2 Prozent bereit, sich impfen zu lassen. Fast 60 Prozent der Befragten glauben, die Behörden hätten ihre Warnungen vor der Schweinegrippe übertrieben.
(sda)



























