Bund handelt

10. Dezember 2011 23:36; Akt: 10.12.2011 23:36 Print

Teure Kampagne gegen Tod auf ZebrastreifenTeure Kampagne gegen Tod auf Zebrastreifen

Die Häufung von schweren Unfällen macht den Behörden Sorgen. Für sechs Millionen Franken will der Bund deshalb sein Engagement für mehr Sicherheit auf Fussgängerstreifen verstärken.

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Am Dienstag präsentierte der TCS seine Studie 2011 zur Sicherheit auf Schweizer Fussgängerstreifen. Klicken Sie sich durch eine Auswahl von lobenswerten und besonders miesen Beispielen.

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Kaum ein Tag verging in den letzten Tagen, ohne dass nicht eine Meldung von einem schweren Unfall auf einem Schweizer Fussgängerstreifen für Schlagzeilen sorgte. Mehrere endeten tödlich. Und eine kürzlich publizierte Studie des TCS besagt, dass mehr als die Hälfte der getesteten Fussgängerstreifen unsicher ist. Nun hat der Bund genug.

Ab 2012 sollen Autofahrer und Fussgänger laut der «Sonntags Zeitung» mit einer neuen Kampagne auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Finanziert wird die sechs Millionen Franken teure Informationsoffensive vom Fonds für Verkehrssicherheit, der jährlich rund 20 Millionen Franken für die Unfallverhütung ausgibt.

Man habe erkannt, dass Fussgängerunfälle ein Problem sind, zitiert die Zeitung Caroline Beglinger, die Leiterin Verkehrspolitik beim VCS. Zum grossen Teil sind laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu die Autofahrer die Schuldigen. Doch immerhin bei jedem siebten Unfall traf den Fussgänger zumindest eine Mitschuld. Deshalb sollen mit der neuen Kampagne nicht nur die Autofahrer sondern auch die Fussgänger angesprochen werden.

(rme)

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  • Sarah am 12.12.2011 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bessere Beleuchtung

    Warum nicht einfach dafür sorgen das die Fussgängerstreifen besser ausgeleuchtet sind und reflektieren? Wenn es regnet und Nacht ist sieht man die ja teilweise wirklich nicht. Und zudem wäre auch sinnvoll wenn man die Fussgänger auch darauf aufmerksam macht das man nicht einfach ohne zu schauen auf einen Fussgängerstreifen laufen kann. Man weiss ja manchmal wirklich nicht das die Person über die Strasse will da sie nicht mal zuerst nach einem Auto schaut sondern einfach läuft. Aber eben, besseres beleuchten der Fussgänger wäre das sinnvollste.

  • Katja Baumann am 12.12.2011 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Autofahrer sind nicht besser.

    Ich bin Fussgänger und Autofahrer. Und ich halte für jeden Fussgänger an, der an einem Zebrastreifen steht.. solange ich ihn sehe. Aber für viele Autofahrer ist das ja schon zuviel. Wie oft stand ich schon mit Kinderwagen minutenlang vor dem Zebrastreifen und wartete, bis sich mal jemand erbarmte um mich über die Strasse zu lassen??? Meistens lässt mich dann ein Deutscher oder ein Österreicher durch... aber praktisch nie ein Schweizer. Da schäme ich mich sehr oft für meine Landsleute.

  • Herzog Heiner am 12.12.2011 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    verschrottet alle ablenkungen.....

    stellt euch mal in einer Stadt... an einen Fussgängerstreifen.... es wierd geredet,telophoniert,sms geschrieben.... Musik gehöhrt.... aber keinen oder die wenigsten intressiert der Verkehr..... wen wunderts.....