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«Gezielte Massnahmen»
13. November 2008 13:01; Akt: 13.11.2008 14:25 Print
Bund greift gegen illegale Einwanderung durch
Der Bund geht angesichts der grossen Zahl von Asylgesuchen verstärkt gegen illegale Einwanderung vor. Grenzwachkorps und Bundesamt für Migration (BFM) führen seit September «gezielte Massnahmen» zur Bekämpfung der illegalen Migration durch.
Dies sei eine Reaktion auf den erhöhten Migrationsdruck und die Zunahme von Asylgesuchen, teilten das Schweizerische Grenzwachtkorps (GWK) und das Bundesamt für Migration (BFM) am Donnerstag mit.
«Resultate stimmen optimistisch»
Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen BFM und dem Schweizerischen Grenzwachkorps (GWK) in den Bereichen Lagebeurteilung, Informationsaustausch und Einsatzkooperation sei verstärkt worden. «Erste Resultate stimmen optimistisch», hiess es weiter.
Daneben habe das GWK insbesondere die Bereiche Strassen- und Bahnverkehr sowie die grüne Grenze intensiver kontrolliert. Dadurch konnte es in den Monaten September und Oktober 412 gefälschte Identitätsdokumente sicherstellen und 320 illegale Einreisen verhindern. «Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr», sagte Thomas Schrämli, Kommunikationsleiter des GWK auf Anfrage.
Frühere Einreiseversuche eruiert
Daneben seien durch Abfragen im AFIS (Automatisches Fingerabdrucksystem) in den 4 Empfangs- und Verfahrenszentren für Asylsuchende des Bundes frühere illegale Einreiseversuche aufgedeckt worden.
Das positive Ergebnis der verstärkten Zusammenarbeit zeige sich besonders beim Abgleich der Fingerabdrücke von Asylsuchenden zwischen den GWK und BFM.
Die Übereinstimmungen erhöhten sich von monatlich rund 55 in den Vorjahren auf 158 im September und 181 im Oktober 2008. Dies verbessert gemäss Communiqué die Chancen, die betroffenen Personen gestützt auf die bestehenden Rückübernahmeabkommen in Drittstaaten zurückzuführen.
(sda)

























