Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Hochspannung
14. Januar 2010 18:02; Akt: 14.01.2010 18:04 Print
Leitungen sollen im Wallis unter den Boden
Der Walliser Staatsrat hat gegen die Enteignungen im Zusammenhang mit dem Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis Einsprache erhoben. Die Regierung will, dass die Leitungen in den Boden verlegt werden.
Der Staatsrat weist in seinem Schreiben an das Bundesamt für Energie (BFE) auf einen vom eidgenössischen Parlament überwiesenen Vorstoss hin. Darin wird der Bundesrat aufgefordert, Kriterien festzulegen, mit Hilfe derer bestimmt werden kann, in welchen Fällen eine Hochspannungsleitung in den Boden verlegt werden muss.
Zu einer entsprechenden Vorlage läuft bereits eine Vernehmlassung. Das BFE hatte jedoch der Walliser Regierung mitgeteilt, dass die vorgeschlagenen Kriterien im Abschnitt Chamoson- Chippis keine Anwendung finden würden.
Eine neue Hochspannungsleitung auf der Linie Chamoson-Chippis- Mörel-Ulrichen ist nötig, um insbesondere die in den Kraftwerke Cleuson-Dixence und Nat de Drance produzierte elektrische Energie abzuführen. Für die Erteilung der Baubewilligung der Leitungen ist der Bund zuständig.
(sda)

























