Super-Schnellzüge

25. Juni 2010 08:56; Akt: 25.06.2010 08:56 Print

FDP soll sich für schnelle Züge einsetzenFDP soll sich für schnelle Züge einsetzen

von Lukas Mäder - Die Vision von Super-Schnellzügen hat es schwer in der Schweiz. Ihr fehlt politischer Support. Doch bald könnte sich die FDP dafür einsetzen.

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Immer wieder taucht die Idee auf: Hochgeschwindigkeitszüge sollen die Schweiz noch näher zusammenrücken lassen. Doch politisch hatten solche visionäre Überlegungen immer einen schweren Stand. «Verkehrspolitik ist auch Regionalpolitik», sagte CVP-Ständerat Peter BieriDas ParlamentPeter Bieri
CVP, ZG
auf MerklisteDetails (ZG), als SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi die Idee Anfang Mai aufwarf. Er brachte damit das Grundproblem auf den Punkt: Hochgeschwindigkeits-Verbindungen zwischen zwei Städten ziehen den Neid der übergangenen Region auf sich — und damit auch den politischen Widerstand.

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Doch nun zeichnet sich ab, dass eine Bundesratspartei Super-Schnellzüge unterstützen könnten. Die Jungfreisinnigen stellen an der Delegiertenversammlung der FDP von Samstag den Antrag, dass die Partei ein Projekt «Hochgeschwindigkeit Schweiz» forciert. Dieses verlangt, für den Zeithorizont 2050 zwei Hochgeschwindigkeitslinien zu prüfen, zwischen Genf und St. Gallen sowie zwischen Basel und Chiasso. «Wir dürfen nicht von Anfang an alle Visionen in den Senkel stellen, sonst leben wir bald im Verkehrshaus», sagt Brenda Mäder, Präsidentin der Jungfreisinnigen, zur Idee. Das sei ein langfristiges Projekt, dessen Planung früh beginnen müsse.

Anbindung ans Ausland

Die erste Hürde hat der Vorstoss der Jungfreisinnigen bereits genommen. Der Vorstand der FDP Schweiz steht ihm positiv gegenüber. Am Freitagnachmittag berät die Präsidentenkonferenz darüber und empfiehlt den Antrag zur Annahme oder zur Ablehnung. Grundsätzlich geht die Präsidentenkonferenz sehr offen an solche Anträge heran, sagt Vincenzo Pedrazzini, FDP-Vizepräsident und Präsident der FDP Schwyz. Er selbst steht dem Projekt positiv gegenüber, hat aber auch noch einige Vorbehalte: «Es gibt noch einige offene Fragen, insbesondere die Anbindung ans Ausland», sagt er. Ohne eine solche Anbindung bringe das Projekt nichts.

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  • Pendler am 28.06.2010 18:18 Report Diesen Beitrag melden

    Auf jeden fall

    Ich als Pendler habe lieber ein um ein paar Franken teureres Ticket dafür bin ich viel schneller am Ziel sprich an der Arbeit oder wieder zu Hause

  • Rene am 28.06.2010 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ja nicht !

    Und wer soll die bezahlen ? Die Pendler ? Ich als pendler hab lieber ein zahlbares Ticket als einen hochmodernen zug !

  • Tom - Bern am 28.06.2010 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Zeithorizont 2050

    Geldverschwendung ist nicht zwangsläufig ein leitungsfähgies Bahnnetz. Politik, welche über Dinge spricht, welche in 40 Jahren umgesetzt ist, dass ist Geldverschwendung! Wie wird in 40 Jahren in unseren Nachbarländern gereist? Ist diese Bahn dann noch zeitgemäss oder schon wieder fürs Museum? Und bitte macht Vorschläge, welche ihr in Eurer aktiven Politikzeit auch ausbaden dürft!