Blochers Video-Botschaft

12. November 2008 14:11; Akt: 13.11.2008 15:27 Print

«Ich muss doch nicht verzichten»«Ich muss doch nicht verzichten»

Christoph Blocher steht als Bundesrat zur Verfügung. Wenn ihn die Partei ruft, tritt er an, sagte der SVP-Übervater auf Teleblocher.

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Christoph Blocher hält Hof: Der alt Bundesrat am Mittwochnachmittag auf seinem Privatkanal Teleblocher Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Er wisse, dass es starke Personen in seiner Partei gebe, die seine Kandidatur forderten, sagte Christoph BlocherDas ParlamentChristoph Blocher
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auf Teleblocher. «Ich überlege es mir», sagte der abgewählte Bundesrat weiter. Wenn es sein müsse, trete er an, sonst lasse er es sein.

Blocher wurde ebenfalls überrascht von Schmids Demission, wie er am Mittwochabend auf «Teleblocher» bekannt gab. Ob Schmid wegen dem Druck der SVP oder seinen gesundheitlichen Gründen zurücktritt, wollte er nicht kommentieren. Die Gesamtsituation habe wohl den Ausschlag gegeben. Er habe den Rücktritt aber schon lange erwartet. Die SVP sei deshalb bereit.

Nicht mit einem kommen, den niemand will

Dass die anderen Parteien sich bei seiner Kandidatur querstellen, ist dem abgewählten Bundesrat bewusst: «Man kann nicht mit einem kommen, den niemand will», sagte Blocher. Das hält ihn nicht von einer Kandidatur ab. «Ich muss doch nicht verzichten», sagte Blocher weiter. Sollte die Partei zum Schluss kommen, er solle antreten, dann «überlege ich mir das», sagte Blocher. Wenn es nicht sein müsse, dann danke er allen.

Er wolle aber nicht nicht in die Offensive gehen für eine Kandidatur. «Es ist nicht mein Wunsch, Kandidat oder Bundesrat zu werden.» Er gehe nur, wenn sich Partei und Fraktion dafür entschieden. Das sei schon 2003 der Fall gewesen. Einen Entscheid will er deshalb nicht selber fällen: «Ich entscheide mich überhaupt nicht, bevor man mir nicht sagt, ich solle in den Bundesrat.»

Nur eine Einervakanz?

Neben Schmids Rücktritt gebe es womöglich noch weitere Bundesratsvakanzen. Nicht sicher sei etwa, ob Pascal Couchepin auch noch zurücktrete. Blocher äussert in seiner Verlautbarung harrsche Kritik am Zustand des Militärs: Die Schweizer Armee sei zurzeit nicht einsatzfähig bei einem Ernstfall, sagte Blocher. Dies müsse nun geändert werden.

Am 12. Dezember 2007 hat das Parlament Christoph Blocher aus dem Bundesrat abgewählt. Was danach geschah, ist bekannt: Weil sie die Wahl annahmen, warf die SVP ihre Bundesräte Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf aus der Fraktion und später aus der Partei.

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  • Otto Paul Godly am 05.12.2008 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Bundesratswahlen

    Ich finde man sollte eine fähige Persönlichkeit, die die Kordinanz und die Kolegialität achtet wählen. Nicht der Nahme oder die Partei sind wichtig, sondern die Perönlichkeit nd wenn diese dann noch in der richtigen Partei ist, um so besser.

  • Egon Stein am 30.11.2008 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    selbstständig

    Wer dem Schweizervolk den qualifiziertesten Bundesrat-Kandidaten verweigert, der muss sich fragen, sofern er soweit zu denken vermag, ob er die Volksinteressen in den Vordergrund stellt.

  • J.Rechsteiner am 30.11.2008 00:50 Report Diesen Beitrag melden

    Steuermann

    Den guten Steuermann erkennt man beim schlechten Wetter. (Sprichwort aus der Toskana) Schlechtes Wetter machen CVP, SP und die Grünen Also Christoff Blocher nur weiter vorwärts, direkt nach Bern