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Bundesrats-Comeback
12. November 2008 11:13; Akt: 13.11.2008 15:29 Print
SVP bringt Blocher in Stellung
Die SVP bekräftig nach dem Rücktritt von Samuel Schmid ihren Anspruch auf eine Rückkehr in den Bundesrat. Ein Kandidat wird bereits heiss gehandelt, offiziell aber noch nicht genannt.
Die SVP will zurück in den Bundesrat. Dies bekräftigte Parteichef Toni BrunnerDas Parlament
Toni Brunner
SVP, SG
auf MerklisteDetails nach dem Rücktritt von VBS-Vorsteher Samuel Schmid. Auf konkrete Namen wollte er sich zunächst nicht festlegen. «Sämtliche Mitglieder der SVP sind als Kandidaten ein Thema», sagte Brunner gegenüber der Nachrichtenagentur SDA vielsagend. Damit ist auch Alt-Bundesrat Christoph BlocherDas Parlament
Christoph Blocher
SVP, ZH
auf MerklisteDetails für den Parteichef ein möglicher Kandidat.
Konkreter wurde bereits Christoph MörgeliDas Parlament
Christoph Mörgeli
SVP, ZH
auf MerklisteDetails. In einem Interview mit dem Zürcher Privatsender Radio 1 sagte der SVP-Nationalrat, dass ein guter Kandidat jetzt nicht reiche, es brauche den besten. Es gebe keinen Grund, dass Alt-Bundesrat Christoph Blocher das jetzt nicht mehr machen könne, so Mörgeli.
Oder doch Caspar BaaderDas Parlament
Caspar Baader
SVP, BL
auf MerklisteDetails?
Brunner indes betonte, es sei nicht an ihm, am Tag von Schmids Rücktritt das Kandidatenkarussell ins Drehen zu bringen. Trotzdem brachte der Parteichef einen Namen ins Spiel: Eine mögliche Option könnte Fraktionschef und Nationalrat Caspar Baader (BL) sein, sagte Brunner. Baader würde auch den Hauptanspruch an eine SVP-Kandidatur erfüllen: Die Partei wolle ihr Gedankengut wieder in die Regierung einbringen.
Die SVP-Kantonalparteien werden nun ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominieren. Die SVP des Kantons Schwyz liess bereits vermelden, dass sie Auns-Präsident Pirmin SchwanderDas Parlament
Pirmin Schwander
SVP, SZ
auf MerklisteDetails ins Rennen schicken will. Das letzte Wort hat die Bundeshausfraktion. Angesichts dessen, dass die Bundesrats-Ersatzwahl schon im Dezember stattfindet, bleibt lediglich eine Frist von zwei bis drei Wochen. Laut Parteipräsident Brunner stelle dies jedoch kein Problem dar.
«Bundesrat ist in desolatem Zustand»
Sowohl für Brunner wie auch für Mörgeli ist klar, dass die SVP «auf jeden Fall» antreten werde. Der aktuelle Bundesrat sei kein Gremium in Hochform. «Der Bundesrat ist in einem desolaten Zustand. Antreten ist für uns selbstverständlich.»
(Marius Egger/sda)

























