Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Entschädigung
29. Januar 2012 05:17; Akt: 29.01.2012 05:18 Print
Kantone wollen Geld für Asylzentren
Jetzt fordern die Kantone Geld: Wer neu angekommene Flüchtlinge aufnimmt, soll vom Bund eine Kompensation dafür erhalten. Zwei Modelle stehen zur Wahl.

Mit einer finanziellen Enstschädigung sollen Anreize geschaffen werden, neue Notunterkünfte für Asylbewerber bereitzustellen. (Bild: Keystone)
Die Kantone wollen vom Bund mehr Geld oder Kompensationen für jene unter ihnen, die Notunterkünfte für Empfangszentren des Bundes zur Verfügung stellen. Diese Erstempfangszentren für neue Asylbewerber sind total überfüllt, der Bund findet kaum Notunterkünfte in den Kantonen. Deshalb wollen die Justiz- und Polizeidirektoren und die Sozialdirektoren ein neues Entschädigungssystem, wie die «SonntagsZeitung» berichtet.
Es soll Anreize bieten, Notunterkünfte bereitzustellen oder später eines der geplanten grossen Bundeszentren zu beherbergen, wie Margrith Hanselmann, Generalsekretärin der Sozialdirektorenkonferenz, bestätigt.
Zwei Modelle stehen im Vordergrund: Entweder sollen Kantone, die Unterkünfte für neuankommende Asylbewerber anbieten, vom Bund zusätzlich zu den bestehenden Beiträgen finanziell entschädigt werden. Oder die Kantone könnten entlastet werden, indem sie weniger ordentliche Asylbewerber übernehmen müssen, deren Unterbringung den Kantonen obliegt.
Justizministerin Simonetta Sommaruga zeigt sich offen für ein neues Entschädigungsregime: «Wir werden solche und andere Vorschläge in den kommenden Monaten eingehend mit den Kantonen diskutieren.»
Bis jetzt hat nur der Kanton Bern grössere Notunterkünfte angeboten. Bern will am 1. April in Rumisberg im Oberaargau gar ein drittes Zentrum eröffnen.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 17 Kommentare





























Wozu noch mehr geld?
Ich frage mich wozu noch mehr Geld aus dem Fenster geworfen wird? Ist es denn Pflicht so viele Asylanten aufzunehmen? Ich versteh das ganze nicht. Wir müssen gar keine aufnehmen.
Schafft die falschen Asylanten in die Heimat, resp. Verweigert doch schon an der Grenze die Einreise. Wir sind zu voll! Schafft mal die ach so Netten raus, dann wären die Zentren wieder fast leer!
Super Politik
Statt immer noch mehr reinzulassen sollte endlich mal aufgräumt werden..... Je linker desto schlimmer